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Kurzbeschreibung
Die ASUS TUF Gaming LC II 360 ARGB ist eine 360-mm-All-in-One-Flüssigkühlung für aktuelle Gaming- und High-End-CPUs. Sie kombiniert einen großen Radiator mit drei 120-mm-ARGB-Lüftern und ASUS Aura Sync-Unterstützung. Ziel ist eine verbesserte Temperaturkontrolle bei gleichzeitig anpassbarer Beleuchtung. Geeignet ist sie vor allem für leistungsstarke Systeme mit ausreichend Platz im Gehäuse.
Highlights
- 360-mm-Radiator mit drei 120-mm-Lüftern für hohe Kühlleistung bei starker CPU-Abwärme
- ARGB-Beleuchtung an Lüftern und Pumpenblock mit Unterstützung für ASUS Aura Sync
- Geschlossenes All-in-One-Design ohne regelmäßiges Nachfüllen der Kühlflüssigkeit
- Kompatibel mit gängigen aktuellen CPU-Sockeln moderner Intel- und AMD-Plattformen
- Steuerbare Lüfterdrehzahlen zur Anpassung von Lautstärke und Kühlleistung
- TUF-Gaming-Design für optische Integration in bestehende ASUS-TUF-Systeme
- Radiatormontage typischerweise an Gehäusedeckel oder -front bei ausreichendem Platzangebot
Ausführliche Produktanalyse
Die ASUS TUF Gaming LC II 360 ARGB ist eine geschlossene 360-mm-Flüssigkühlung, die sich an Nutzer richtet, die ihre CPU dauerhaft unter hoher Last betreiben – etwa beim Gaming, Streaming oder beim Rendern von Videos. Durch den groß dimensionierten Radiator mit drei 120-mm-Lüftern kann im Vergleich zu typischen Luftkühlern mehr Abwärme abgeführt werden, was sich vor allem bei stärkeren Prozessoren mit hoher Leistungsaufnahme bemerkbar macht.
Die integrierte Pumpe und der vorkonfigurierte Kühlkreislauf nehmen Anwendern den komplizierten Aufbau einer Custom-Wasserkühlung ab. Da das System geschlossen ist, sind weder Nachfüllen von Kühlflüssigkeit noch aufwendige Wartungsarbeiten vorgesehen. Für viele Nutzer ist dies ein Kompromiss aus der höheren Kühlleistung einer Wasserkühlung und der Alltagstauglichkeit einer einfachen Montage.
Ein zentrales Merkmal ist die ARGB-Beleuchtung: Sowohl die drei 120-mm-Radiatorlüfter als auch der Pumpenblock lassen sich über ASUS Aura Sync in Farbe und Effekten an das restliche System anpassen. Nutzer mit bereits vorhandener ASUS-Hardware profitieren von einer einheitlichen Steuerung über die bekannte Software. Wer Beleuchtung konsequent nutzen will, sollte allerdings den zusätzlichen Konfigurationsaufwand bedenken.
Die 360-mm-Größe bringt technische Vorteile, stellt aber auch konkrete Anforderungen an das PC-Gehäuse. Für den Einbau ist in der Regel ein Platz im Deckel oder an der Front notwendig, der drei 120-mm-Lüfter in Reihe aufnehmen kann. Kompakte Midi-Tower oder ITX-Gehäuse sind oft nicht kompatibel. Vor dem Kauf ist deshalb ein Blick in die Gehäusespezifikationen unerlässlich, um spätere Probleme bei der Montage zu vermeiden.
Im Vergleich zu Alternativen am Markt bewegt sich ein 360-mm-AIO-Kühler wie dieser üblicherweise im oberen Leistungssegment. Luftkühler der Oberklasse sind teilweise günstiger, erreichen aber unter Dauerlast und in engen Gehäusen nicht immer dieselben Temperaturen. Andere 360-mm-AIOs bieten ähnliche Leistungsdaten, unterscheiden sich jedoch bei Lautstärke, Software und Beleuchtungsoptionen. ASUS positioniert sich hier eher auf der Seite der optisch integrierten Gaming-Systeme und weniger als Minimal-Lösung für reine Arbeitsrechner.
Vorteilhaft sind die potenziell niedrigeren CPU-Temperaturen bei hoher Last, was vor allem für Nutzer interessant ist, die Boost-Takte moderner Prozessoren möglichst lange halten möchten. Zusätzlich kann sich die Geräuschkulisse bei guter Lüftersteuerung positiv entwickeln, da die drei Lüfter mit reduzierter Drehzahl arbeiten können und die Wärme über eine größere Fläche verteilen. Für Übertakter eröffnet dies Spielraum, die CPU etwas aggressiver zu konfigurieren, solange Spannungen und Temperaturgrenzen im Rahmen bleiben.
Mögliche Schwächen liegen typischerweise im Bereich der Langzeitzuverlässigkeit und Geräuschentwicklung der Pumpe. Wie bei allen AIO-Kühlern kann die Pumpe im Laufe der Jahre Verschleiß zeigen, was sich durch Geräusche oder nachlassende Leistung äußert. Zudem sind drei Radiatorlüfter bei voller Drehzahl hörbar, wenn das System auf maximale Kühlleistung setzt. Anwender sollten daher eine sinnvolle Lüfterkurve im BIOS oder in der ASUS-Software einplanen, um einen Kompromiss zwischen Lautstärke und Kühlung zu finden.
Für manche Zielgruppen ist die ASUS TUF Gaming LC II 360 ARGB eher ungeeignet. Wer einen stromsparenden Office-PC mit Mittelklasse-CPU betreibt, wird den Leistungsumfang und die Dimension dieser Kühlung kaum ausnutzen und zahlt im Verhältnis viel für ungenutztes Potenzial. Auch Nutzer mit sehr kleinen oder schlichten Gehäusen ohne RGB-Fokus profitieren eher von einem soliden Luftkühler, der preislich und hinsichtlich Einbauaufwand einfacher zu handhaben ist.
Zusammengefasst richtet sich dieses Modell primär an Gaming- und Creator-Systeme mit leistungsstarker CPU, ausreichend Platz und einem klaren Fokus auf Optik und Temperaturreserven. Wer diese Rahmenbedingungen erfüllt und die Mehrkosten gegenüber Luftkühlern akzeptiert, erhält eine leistungsorientierte Komplettlösung mit RGB-Integration. Für sparsame, leise und platzbeschränkte Systeme existieren jedoch deutlich pragmatischere Alternativen.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich unter dem längerfristigen Durchschnitt, aber klar oberhalb des historischen Tiefstandes. Insgesamt wirkt das Niveau eher normal bis leicht vergünstigt, nicht jedoch wie ein Ausverkaufspreis. Die große Spanne zwischen Tief- und Höchstpreis deutet auf deutliche Schwankungen im Zeitverlauf hin. Wer nicht auf ein absolutes Schnäppchen wartet, kann den Kauf zu diesem Preiszeitpunkt sinnvoll in Betracht ziehen.
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