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Kurzbeschreibung
Das ASUS ROG Loki SFX-L 1000W Platinum ist ein vollmodulares High-End-Netzteil im kompakten SFX-L-Format mit ATX‑3.1- und PCIe‑5.1-Unterstützung. Ein 120-mm-PWM-ARGB-Lüfter mit Axial-Tech-Design soll bei niedriger Drehzahl für leisen Betrieb sorgen. Cybenetics-Platinum-Zertifizierung signalisiert hohe Effizienz, die 12V‑2x6-Schnittstelle macht das Gerät für aktuelle High-End-Grafikkarten geeignet.
Highlights
- 1000-Watt-SFX-L-Netzteil für leistungsstarke, kompakte Gaming- und Creator-Systeme
- ATX-3.1- und PCIe-5.1-Unterstützung mit 12V‑2x6-Connector für aktuelle High-End-Grafikkarten
- Cybenetics-Platinum-zertifizierte Effizienz zur Reduktion von Abwärme und Energieverlusten
- Vollmodulares Kabeldesign für optimiertes Kabelmanagement und verbesserten Luftstrom
- 120-mm-PWM-Axial-Tech-Lüfter für gezielten Luftstrom und potenziell leisen Betrieb bei Teillast
- ARGB-Lüfterbeleuchtung mit ASUS Aura Sync für Integration in RGB-Systeme
- Kompakter SFX-L-Formfaktor für kleine Gehäuse, teils mit optionalen ATX-Adapterrahmen nutzbar
Ausführliche Produktanalyse
Das ASUS ROG Loki SFX-L 1000W Platinum richtet sich an Nutzer, die ein leistungsstarkes Netzteil im kompakten SFX-L-Formfaktor für anspruchsvolle Gaming- oder Creator-Systeme suchen. Mit 1000 Watt Nennleistung und moderner ATX-3.1- sowie PCIe-5.1-Unterstützung ist es technisch darauf ausgelegt, aktuelle High-End-Grafikkarten mit 12V‑2x6-Stromanschluss zuverlässig zu versorgen. Der SFX-L-Formfaktor eignet sich insbesondere für kompakte Gehäuse, die trotzdem leistungsfähige Hardware aufnehmen sollen, etwa Mini-ITX- oder kleine ATX-Builds mit starker GPU.
Ein zentrales technisches Merkmal ist der 120-mm-PWM-Lüfter im Axial-Tech-Design. Durch eine kleinere Lüfternabe können längere Rotorblätter eingesetzt werden, kombiniert mit einem Sperrring, der den Luftstrom nach unten bündelt. Ziel ist ein effizienter Luftdurchsatz bei möglichst niedriger Drehzahl. In der Praxis kann das bedeuten, dass das Netzteil im Alltag, etwa beim Surfen oder bei leichter Büroarbeit, relativ leise bleibt und erst bei längerer hoher Last hörbarer wird. Der PWM-Betrieb erlaubt eine Lüftersteuerung abhängig von Last und Temperatur, wodurch unnötig hohe Drehzahlen vermieden werden sollen.
Die Cybenetics-Platinum-Zertifizierung zeigt, dass das Gerät unter standardisierten Testbedingungen eine hohe Effizienz über verschiedene Lastbereiche erreicht. Das reduziert Abwärme und Energieverluste und kann je nach Nutzungsdauer und Strompreisen langfristig Betriebskosten leicht senken. Im Vergleich zu klassischen 80-PLUS-Platinum-Zertifizierungen gilt Cybenetics als etwas feiner aufgelöst, mit detaillierten Messungen von Effizienz und Geräuschpegel über unterschiedliche Lastpunkte. Für Anwender, die Wert auf systematisch geprüfte Effizienz legen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die vollmodulare Bauweise erleichtert das Kabelmanagement erheblich. Es werden nur jene Kabel im Gehäuse verlegt, die tatsächlich benötigt werden, was den Luftstrom verbessert und den Aufbau aufgeräumter aussehen lässt. Für kompakte SFX-L-Systeme ist dieser Aspekt besonders relevant, da der verfügbare Raum begrenzt ist. Mit der 12V‑2x6-Schnittstelle (Nachfolger des bekannten 12VHPWR) ist das Netzteil zudem für aktuelle und kommende High-End-Grafikkarten vorbereitet und soll eine sicherere Stromübertragung bei hohen Lasten gewährleisten.
Ein optisches Extra stellt die ARGB-Beleuchtung des Lüfters dar, die sich per ASUS Aura Sync in ein bestehendes RGB-Ökosystem integrieren lässt. Für Nutzer, die Wert auf ein visuell abgestimmtes System legen, ist dies ein funktionales Ausstattungsmerkmal. Für rein funktional orientierte Anwender hat die Beleuchtung dagegen keinen praktischen Mehrwert und kann eher als optionales Gimmick betrachtet werden.
Im Marktvergleich konkurriert das ROG Loki SFX-L 1000W Platinum mit anderen SFX- und SFX-L-Netzteilen der 850–1000-Watt-Klasse, etwa von Corsair, be quiet! oder SilverStone. Viele dieser Alternativen bieten ebenfalls vollmodulare Kabel, hohe Effizienzklassen und ATX-3.x-Kompatibilität. ASUS positioniert sich hier mit der Kombination aus Cybenetics-Zertifizierung, RGB-Integration und Gaming-orientiertem Markenauftritt. Wer auf RGB und Markenökosystem verzichten kann, findet bei einigen Herstellern möglicherweise schlichtere Modelle mit ähnlicher Leistung und unter Umständen geringerem Preis.
Eine potenzielle Schwäche ist die für SFX-L-Netzteile typische höhere Wärmedichte: Die gesamte Elektronik und Leistung wird in einem kleineren Gehäuse als bei ATX-Netzteilen untergebracht. Das kann je nach Auslegung und Gehäuselüftung dazu führen, dass der Lüfter bei hoher Dauerlast stärker arbeiten muss und damit hörbarer wird als großformatige ATX-Modelle. Außerdem ist die Kompatibilität zum Gehäuse zu prüfen: Nicht jedes Gehäuse unterstützt SFX-L ohne Adapter oder zusätzliche Halterungen, und manche Mini-ITX-Gehäuse sind nur für klassisches SFX oder ATX vorgesehen.
Für wen ist dieses Netzteil geeignet? Vor allem für Nutzer, die ein kompaktes, aber leistungsstarkes System mit Hochleistungsgrafikkarte planen – etwa Gaming-PCs in kleinen Gehäusen, VR-Setups oder Workstations für Content Creation im Mini-ITX- oder Micro-ATX-Format. Auch Anwender, die Wert auf hohe Effizienz, moderne Anschlussstandards und ein aufgeräumtes Kabelmanagement legen, profitieren von diesem Modell.
Eher ungeeignet ist das ASUS ROG Loki SFX-L 1000W Platinum für klassische Office-Rechner, sparsame Multimedia-PCs oder Systeme mit Mittelklasse-Grafikkarten, bei denen 400–650 Watt vollkommen ausreichen würden. In solchen Szenarien wäre die hohe Leistungskapazität überdimensioniert, und ein einfacheres, oft günstigeres ATX-Netzteil wäre eine wirtschaftlich vernünftigere Wahl. Auch wer keinerlei Interesse an RGB oder Gaming-Optik hat und nur auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achtet, kann im breiten Netzteilmarkt neutrale Alternativen finden.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Mit einem aktuellen Preis von rund 150 Euro liegt das Netzteil deutlich unter dem bisherigen Durchschnittspreis, aber klar über dem dokumentierten Tiefstpreis. Die Historie mit sehr hohem Maximalpreis deutet auf starke Schwankungen im Zeitverlauf hin. Der aktuelle Wert wirkt im Vergleich eher günstig, aber nicht auf absolute Tiefststands-Niveau. Für preisbewusste Käufer kann jetzt ein sinnvoller Kaufzeitpunkt sein, sofern kein kurzfristiger Ausverkauf oder Sonderangebot erwartet wird.
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