Ravensburger Kinderspiel 23494 - Wer War's? Gesellschafts- und Familienspiel, für Kinder und Erwachsene, Kinderspiel des Jahres, ab 6 Jahren, für 2-4 Spieler
Von Alexander Elgert· Produktanalyst & Redaktion
Aktualisiert am 12.01.2026 19:56
· Erstellt am 04.12.2025 07:35
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Kurzbeschreibung
Kooperatives Ravensburger-Kinderspiel „Wer war’s?“ mit elektronischer Schatztruhe für 2–4 Spieler ab 6 Jahren. Die Kinder ermitteln gemeinsam den Dieb eines Zauberrings, indem sie mit Tieren im Schloss interagieren und Futter bringen, um Hinweise zu erhalten. Der elektronische Spielleiter sorgt für variable Spielabläufe und wiederholbare Partien im Familien- und Kinderbereich.
Highlights
- Kooperatives Detektivspiel für 2–4 Spieler, geeignet ab 6 Jahren
- Elektronische Schatztruhe als Spielleiter mit variablen Spielabläufen
- Interaktion mit Tieren im Schloss über Elektronik für akustische Hinweise
- Futter- und Hinweis-Mechanik zur Förderung von Merkfähigkeit und logischem Kombinieren
- Brettspiel im Schloss-Setting mit klar strukturierter Spielfläche
- Ausgelegt auf gemeinsames Spielen von Kindern und Erwachsenen in der Familie
- Altersgerechte Spieldauer und Regeln für Grundschulkinder
- Warnhinweis: nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile
Ausführliche Produktanalyse
„Wer war’s?“ von Ravensburger ist ein kooperatives Brettspiel mit elektronischer Steuerung, das sich an Kinder ab 6 Jahren und Familien richtet. Im Mittelpunkt steht ein Detektivfall im Schloss: Ein Zauberring wurde gestohlen, und die Spielenden müssen herausfinden, welche Person im Schloss die Tat begangen hat. Die Besonderheit: Eine elektronische Schatztruhe übernimmt die Rolle des Spielleiters und macht jede Partie anders.
Der Spielablauf ist darauf ausgelegt, Kinder spielerisch an logisches Denken und Teamarbeit heranzuführen. Durch das Gespräch mit verschiedenen Tieren im Schloss, die über die Elektronik akustisch eingebunden werden, erhalten die Kinder Hinweise. Damit die Tiere sprechen, müssen sie zunächst mit dem jeweils richtigen Futter versorgt werden. Die Kombination aus Geräuschen, Sprachausgaben und Brettspiel-Elementen soll die Aufmerksamkeit aufrechterhalten und die Merkfähigkeit trainieren.
Kooperative Spiele wie „Wer war’s?“ unterscheiden sich von klassischen Wettkampfspielen dadurch, dass nicht gegeneinander, sondern gemeinsam gegen eine Spielsituation gespielt wird. Das kann besonders in Familien mit jüngeren Kindern hilfreich sein, weil Frust durch Verlieren reduziert wird und der Fokus auf Absprachen und Zusammenarbeit liegt. Im Vergleich zu rein analogen Detektivspielen bietet „Wer war’s?“ den Vorteil, dass der elektronische Spielleiter die Regeln automatisch einhält und den Schwierigkeitsgrad über Zufallsereignisse variieren kann.
In puncto Qualität profitiert das Spiel von der Erfahrung des Herstellers im Kinderspiel-Segment. Ravensburger ist für stabile Pappteile und kindgerechte Illustrationen bekannt. Auch wenn zur konkreten Ausführung dieses Modells keine Nutzerbewertungen vorliegen, lässt sich aus dem Markenumfeld schließen, dass das Material auf Langlebigkeit im Familienalltag ausgelegt ist. Der Elektronikteil ist allerdings ein potenzieller Verschleißpunkt: Batterien müssen regelmäßig nachgekauft und gewechselt werden, und bei Defekten ist das Spiel schwer nutzbar.
Die Zielgruppe sind vor allem Grundschulkinder, die bereits einfachere Spielregeln verstehen und sich für Geschichten und Rätsel interessieren. Für Erwachsene bietet das Spiel einen Rahmen, gemeinsam mit Kindern zu spielen, ohne dass umfangreiche Regelkenntnis nötig ist – die Elektronik führt durch den Ablauf. In Familien mit unterschiedlich alten Kindern können Ältere Jüngere beim Zuhören und Kombinieren unterstützen, was soziale Kompetenzen fördert.
Im Vergleich zu anderen Kinderspielen mit Elektronik, etwa tiptoi- oder appgestützten Titeln, bleibt „Wer war’s?“ bewusst beim klassischen Brettspiel mit integriertem elektronischem Element. Es ist kein Smartphone oder Tablet nötig, was für Haushalte interessant ist, die Bildschirmzeit begrenzen möchten. Gleichzeitig wirkt die Technik im Spiel weniger flexibel als App-Lösungen: Neue Inhalte oder Erweiterungen sind nicht ohne weiteres nachrüstbar, und es bleibt beim vorgegebenen Abenteuerrahmen.
Ein möglicher Nachteil ist die Abhängigkeit von der funktionierenden Elektronik. Fällt die Schatztruhe aus, ist der Kernmechanismus des Spiels nicht mehr gegeben; ein „Notbetrieb“ ohne Technik ist praktisch nicht vorgesehen. Zudem kann der Geräuschpegel für empfindliche Kinder oder ruhige Wohnumgebungen anstrengend sein, je nachdem, wie oft und wie lange gespielt wird. Auch der kooperative Charakter ist Geschmackssache: Kinder, die gerne gegeneinander antreten und gewinnen möchten, könnten das Spiel auf Dauer weniger spannend finden als kompetitive Alternativen.
Für wen ist „Wer war’s?“ eher ungeeignet? Zum einen für Kinder deutlich unter 6 Jahren, da die Hinweise verstanden, gemerkt und kombiniert werden müssen und Kleinteile eine Erstickungsgefahr darstellen. Zum anderen für Spielrunden, die sehr strategische oder komplexe Brettspiele erwarten; der Fokus liegt klar auf kindgerechter Detektivgeschichte, nicht auf tiefgreifender Taktik. Wer technische Komponenten in Spielen grundsätzlich skeptisch sieht oder keine Lust auf Batteriewechsel hat, wird mit einem rein analogen Kinderspiel ohne Elektronik besser bedient sein.
Insgesamt ordnet sich „Wer war’s?“ als familienfreundliches Detektivspiel mit moderner Elektronik ein, das insbesondere für gemeinsames Spielen mit Grundschulkindern konzipiert ist. Die Stärke liegt im kooperativen Ansatz und der variablen Spielführung, während die Abhängigkeit von der Elektronik und der eher einfache Anspruch als Schwächen zu berücksichtigen sind.
Preisverlauf
Trend-Analyse
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