KOSMOS 620844 Cyborg-Hand - hydraulisch gesteuerte XXL-Roboter-Hand, größenverstellbar, auch für Linkshänder geeignet, Experimentierkasten für Kinder ab 10-14 Jahre
Von Laura Bergmann· Verbraucherexpertin & Redaktion
Aktualisiert am 13.01.2026 04:56
· Erstellt am 22.12.2025 14:02
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Kurzbeschreibung
Die KOSMOS 620844 Cyborg-Hand ist ein Experimentierkasten für Kinder von etwa 10 bis 14 Jahren. Aus zahlreichen Teilen entsteht ein hydraulisch gesteuertes Exoskelett in XXL-Größe, das über die eigene Hand kontrolliert wird. Die Hand ist anpassbar für verschiedene Handgrößen und sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und vermittelt spielerisch Grundlagen von Mechanik und Hydraulik.
Highlights
- Hydraulisch gesteuerte Roboter-Hand, die Bewegungen der eigenen Hand über Wasserdruck überträgt
- Exoskelett in etwa dreifacher Kinderhand-Größe zum Greifen größerer und kleinerer Gegenstände
- Verstellbare Konstruktion für unterschiedliche Handgrößen und sowohl Links- als auch Rechtshänder
- Montage ohne Klebstoff, Bauteile werden gesteckt oder verschraubt
- Bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Comic und Hintergrundwissen zu Exoskeletten
- Geeignet als Experimentierkasten für Kinder und Jugendliche von etwa 10 bis 14 Jahren
- Vermittelt Grundlagen von Mechanik und Hydraulik in einem praktischen Bauprojekt
Ausführliche Produktanalyse
Die KOSMOS 620844 Cyborg-Hand richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 10 bis 14 Jahren, die sich für Technik, Robotik und Naturwissenschaften interessieren. Im Zentrum steht ein mechanisches Exoskelett in Handform, das aus vielen Einzelteilen zusammengesetzt wird. Ist der Aufbau abgeschlossen, wird die Konstruktion wie ein Handschuh über die eigene Hand gezogen und über Fingerbewegungen gesteuert. Die künstliche Hand ist etwa dreimal so groß wie eine normale Kinderhand, wodurch deutlich andere Greif- und Tragmöglichkeiten entstehen als mit der bloßen Hand.
Technisch interessant ist die hydraulische Funktionsweise: Die Finger der Roboterhand bewegen sich allein durch Wasserdruck. Über Schläuche und Zylinder wird beim Bewegen der eigenen Finger Druck übertragen, der die Kunststoff-Finger der Cyborg-Hand präzise nachführt. Kleber wird nicht benötigt, die Teile werden gesteckt oder verschraubt. Das senkt die Hürde für den Aufbau und reduziert typische Fehlerquellen wie schief verklebte Bauteile.
Didaktisch angelegt ist der Bausatz als Kombination aus Bauprojekt, Experiment und Wissensvermittlung. Das beiliegende Anleitungsheft führt mit einem Comic in die Geschichte ein und erklärt anschließend Schritt für Schritt den Aufbau. Ergänzt wird dies durch Hintergrundinformationen zu echten Exoskeletten, etwa in Medizin, Reha oder Industrie, und zu biologischen Vorbildern aus dem Tierreich. Damit eignet sich das Set sowohl für den privaten Einsatz als auch als Material für Technik-AGs, Schulprojekte oder offene Werkstätten.
Im praktischen Spielbetrieb kann die Cyborg-Hand verschiedene Gegenstände greifen, schreiben oder zeichnen. Durch die Vergrößerung der Handspannweite lassen sich größere Objekte halten, gleichzeitig sind auch feinere Bewegungen wie das Aufnehmen kleiner Teile möglich, wenn die Montage sauber erfolgt. Kinder erleben dabei direkt, wie sich Druck, Hebel und Bewegungsübertragung auswirken – ein anschaulicher Zugang zu Grundlagen der Physik und Technik.
Ein Pluspunkt ist die Größen- und Seitenanpassung: Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sie an verschiedene Handgrößen angepasst und sowohl rechts- als auch links getragen werden kann. Das macht den Bausatz flexibler in Familien mit mehreren Kindern oder in Lerngruppen. Dass kein Spezialwerkzeug oder Klebstoff erforderlich ist, erleichtert die Umsetzung im Alltag.
Im Vergleich zu anderen Experimentierkästen aus dem MINT-Bereich, etwa einfachen Elektronik-Baukästen oder statischen Modellbausätzen, bietet die Cyborg-Hand einen deutlich sichtbaren, direkt spürbaren Effekt: Die Bewegung der eigenen Hand wird „verlängert“ und verstärkt. Elektronisch gesteuerte Roboterarme mit Motoren oder Sensorik gehen zwar fachlich tiefer in Robotik und Programmierung, sind aber häufig komplexer, teurer und weniger robust für den Einstieg. Die Cyborg-Hand konzentriert sich dagegen auf ein klar abgegrenztes Thema – Hydraulik und Mechanik – und bleibt ohne Elektronik aus.
Dennoch gibt es auch mögliche Schwächen. Der Aufbau ist trotz Schritt-für-Schritt-Anleitung kein Schnellprojekt und erfordert Konzentration, Geduld und eine gewisse Feinmotorik. Für Kinder am unteren Ende der Altersangabe kann die Montage ohne Unterstützung von Erwachsenen herausfordernd sein. Zudem hängt die Präzision der späteren Bewegungen stark davon ab, wie sorgfältig die Teile zusammengefügt, ausgerichtet und mit Wasser befüllt werden. Unsorgfältiger Aufbau kann zu hakeligen Bewegungen oder Undichtigkeiten im Hydrauliksystem führen.
Hinzu kommt, dass der Spielwert nach der intensiven Bauphase individuell unterschiedlich wahrgenommen wird. Kinder, die vor allem auf schnelle Action-Spielzeuge aus sind, könnten nach dem Aufbau relativ rasch das Interesse verlieren, wenn keine zusätzlichen Experimente oder Aufgabenstellungen angeboten werden. Hier sind Bezugspersonen gefragt, das Potenzial der Hand als Experimentierobjekt und nicht nur als „Gag“ zu nutzen.
Eher ungeeignet ist der Bausatz für sehr junge Kinder unter der empfohlenen Altersgrenze, auch aufgrund der Kleinteile und des Risikos durch Schläuche. Ebenso wenig empfiehlt er sich für Kinder, die mit Bauanleitungen schnell frustriert sind oder ein sehr geringes Interesse an technischen Zusammenhängen mitbringen; diese Gruppe profitiert möglicherweise stärker von einfacheren, schneller zu realisierenden Experimenten. Wer hingegen Wert auf ein anschauliches, rein mechanisches Lernobjekt legt und den Spaß am Tüfteln betont, findet hier ein fokussiertes Technikprojekt mit klarem Lernziel.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich näher am bisherigen Tiefstpreis als am Durchschnittswert und wirkt daher ausgesprochen günstig. Im Vergleich zu den üblichen Preisen im mittleren einstelligen bis deutlich zweistelligen Bereich erscheint das aktuelle Niveau eher wie eine Ausnahmesituation als ein Normalpreis. Die Daten deuten eher auf schwankende Preise als auf dauerhafte Stabilität hin, weshalb der jetzige Zeitpunkt aus Verbrauchersicht als guter Kaufmoment gelten kann, sofern das Produkt ohnehin in Betracht kommt.
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