Elgato Stream Deck +, Audiomixer, Live-Produktion und Studio-Controller für Content Creators, Streaming, Gaming, mit anpassbarer Touch-Leiste, Drehreglern und LCD-Tasten, für Mac und PC
Von Laura Bergmann· Verbraucherexpertin & Redaktion
Aktualisiert am 12.01.2026 23:52
· Erstellt am 11.12.2025 11:30
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Kurzbeschreibung
Das Elgato Stream Deck + kombiniert acht anpassbare LCD-Tasten mit vier drehbaren Multifunktionsreglern und einer Touch-Leiste. Es dient als Audio-Mixer, Studio-Controller und Produktionskonsole für Streaming, Video- und Audioproduktion. Über USB 2.0 mit Windows oder macOS verbunden, steuert es Software, Szenen, Audioquellen und Automationen zentral aus einer kompakten Desktop-Einheit.
Highlights
- Acht anpassbare LCD-Tasten zur Steuerung von Szenen, Makros und Anwendungen
- Vier 360°-Drehregler mit Druckfunktion für Lautstärkeregelung und Parametersteuerung
- LCD-Touch-Leiste zur Gestensteuerung, Navigation und Statusanzeige
- Inklusive Freischaltung der Audio-Mixing-Software Elgato Wave Link
- Integration in den Stream Deck Store mit Plugins, Icon-Paketen und lizenzfreien Medien
- USB-2.0-Anbindung für Windows 10 (64 Bit) und macOS ab Version 10.15
- Kompaktes Desktop-Format mit rund 465 Gramm Gewicht für stationären Einsatz
Ausführliche Produktanalyse
Das Elgato Stream Deck + richtet sich an Content Creators, Streamer, Podcaster und alle, die ihre Produktionsabläufe am Rechner strukturierter steuern möchten. Es verbindet klassische Makro-Tasten mit Drehreglern und einer Touch-Leiste, um wiederkehrende Handgriffe in Bild- und Tonsteuerung zu bündeln. Im Kern ist es ein programmierbarer Hardware-Controller für Windows- und macOS-Systeme, ausgelegt für Live-Szenenwechsel, Audio-Mixing und Workflow-Automatisierung.
Die acht LCD-Tasten sind voll anpassbar: Jede Taste kann mit Funktionen belegt und mit eigenen Icons versehen werden. So lassen sich etwa Szenen in OBS oder Streamlabs schalten, Mikrofon stummschalten, Medien einspielen oder Makros in Schnittprogrammen auslösen. Da es weniger Tasten sind als bei größeren Stream-Deck-Modellen, ist die Oberfläche übersichtlich, bietet aber weniger Platz für sehr komplexe Profile ohne Seitenwechsel.
Eine Besonderheit des Stream Deck + sind die vier 360°-Drehregler mit Druckfunktion. Sie eignen sich, um Lautstärken von Mikrofon, Spielsound, Musik oder Voice-Chat getrennt zu regeln oder Parameter in Software wie Effekte, Zoomstufen oder Zeitleisten zu steuern. Der Druck auf den Regler kann als zusätzliche Funktion genutzt werden, etwa zum Stummschalten eines Kanals oder zum Zurücksetzen eines Wertes. Das ist eine praktische Ergänzung zu reinen Tastenkonsolen und erleichtert feinfühlige Anpassungen während Live-Sendungen.
Die schmale LCD-Touch-Leiste über den Reglern erweitert die Steuerung um Wisch- und Tippgesten. Je nach Plugin lässt sie sich zum Wechseln von Seiten, zum Navigieren zwischen Szenen oder zur Anzeige von Statusinformationen nutzen. In Kombination mit den Reglern entsteht eine Art kompaktes „Channel-Strip“-Layout, wie man es von Mischpulten kennt, allerdings stark softwareabhängig: Der konkrete Nutzen steht und fällt mit verfügbarer Software-Integration.
Zum Lieferumfang gehört die Freischaltung der Audio-Mixing-Software Elgato Wave Link. Damit lassen sich mehrere Audioquellen wie Mikrofon, Systemklang, Musik und Voice-Chat separat mischen und verschiedenen Ausgabekanälen zuweisen. In typischen Streaming-Setups kann so das Publikum einen anderen Mix hören als der Creator selbst. Für Nutzer ohne dediziertes Hardware-Mischpult ist das ein relevanter Mehrwert, setzt aber Einarbeitung in die Software und ein entsprechendes Verständnis von Signalwegen voraus.
Über den Stream Deck Store stehen Plugins, Icon-Pakete sowie lizenzfreie Musik und Soundeffekte zur Verfügung. Plugins binden etwa Streaming-Plattformen, Schnittsoftware, DAWs oder smarte Beleuchtung ein. Im Vergleich zu Alternativen wie Loupedeck Live oder generischen MIDI-Controllern punktet das Stream Deck + mit einem ausgereiften Ökosystem und breiter Community-Unterstützung, ist aber weniger auf professionelle Foto- und Videobearbeitung in der Tiefe zugeschnitten als manche Konkurrenzprodukte, die eigene Profile für Adobe-Software mitbringen.
Die Verarbeitung fällt mit kompakten Abmessungen und rund 465 Gramm Gewicht auf einen stationären Desktop-Einsatz aus. Das Gerät wird per USB 2.0 angeschlossen, was für die Datenrate der Steuersignale mehr als ausreichend ist. Die Systemvoraussetzungen sind moderat, allerdings wird ein aktuelles 64-Bit-Betriebssystem vorausgesetzt. Mobile Nutzung oder der Einsatz ohne PC – etwa als Standalone-Mixer – ist nicht vorgesehen.
Als mögliche Schwächen lassen sich die begrenzte Zahl von nur acht Tasten und die starke Bindung an die Elgato-Software nennen. Anwender, die maximale Flexibilität in professionellen Audio-Workflows oder tiefe Integration in bestimmte DAWs erwarten, könnten mit spezialisierten Kontrolloberflächen oder größeren Stream-Deck-Varianten besser fahren. Auch wer sehr einfache Setups ohne Bedarf an Makros oder Szenensteuerung nutzt, schöpft das Potenzial des Geräts kaum aus.
Eher ungeeignet ist das Stream Deck + für Nutzer, die nur gelegentlich Konferenzen führen, einfache Bildschirmaufnahmen erstellen oder sich nicht mit Profilen, Plugins und Software-Setups beschäftigen möchten. Für diesen Anwendungsfall reichen oft Tastenkombinationen oder einfache Hotkey-Tools. Wer jedoch regelmäßig live streamt, Podcasts produziert oder wiederkehrende Arbeitsschritte in kreativer Software standardisieren will, erhält mit dem Stream Deck + eine kompakte Steuerzentrale, sofern man bereit ist, Zeit in Einrichtung und Feintuning zu investieren.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich unter dem durchschnittlichen Marktpreis und sogar nahe am bisherigen Tiefstpreis, wirkt also ungewöhnlich günstig. Im Vergleich zu früheren Spitzenwerten um die vierzig Euro ist das Niveau derzeit sehr niedrig. Die Preishistorie zeigt deutliche Schwankungen, sodass dieses Preisniveau eher eine günstige Gelegenheit als einen stabilen Standard darstellt. Aus Verbrauchersicht spricht das für einen eher günstigen Kaufzeitpunkt, vorbehaltlich der Prüfung, ob es sich um ein reguläres Angebot oder eine Ausnahmeaktion handelt.
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