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Kurzbeschreibung
Avalon Hill HeroQuest „First Light / Der Aufbruch“ ist ein kooperatives Fantasy-Brettspiel für 2 bis 5 Personen ab 14 Jahren. Es bietet ein doppelseitiges, variierendes Dungeon-Spielbrett, 4 Helden-Miniaturen, einen Drachen und zahlreiche Kartonaufsteller. Mit 10 Szenarien und der Möglichkeit, eigene Quests zu erstellen, richtet es sich an Fans erzählerischer Dungeon-Crawler mit Spielleiter-Rolle.
Highlights
- Kooperatives Fantasy-Brettspiel für 2 bis 5 Spieler ab 14 Jahren mit Spielleiter-Rolle
- Doppelseitiges Spielbrett mit variabler Dungeon-Bestückung für unterschiedliche Szenarien
- Über 100 Komponenten, darunter 4 Helden-Miniaturen, ein Drachen-Modell und 67 Kartonaufsteller
- Zehn vorgefertigte Herausforderungen mit kampagnenartigem Aufbau
- Möglichkeit, eigene Quests und Abenteuer zu entwerfen
- Klar strukturierte Rollenteilung zwischen Helden und Spielleiter Zargon
- Optisch detaillierte Illustrationen für Figuren, Umgebung und Marker
- Schwerpunkt auf kooperativer Planung, Erkundung und taktischen Kämpfen
Ausführliche Produktanalyse
HeroQuest „First Light / Der Aufbruch“ von Avalon Hill/Hasbro ist ein moderner Dungeon-Crawler im klassischen Stil. Im Mittelpunkt steht eine Heldengruppe, die sich durch Dungeons bewegt, Schätze sucht und gegen Monster kämpft, die vom Spielleiter Zargon gesteuert werden. Das Spiel nutzt ein doppelseitiges Spielbrett, das je nach Quest anders bestückt wird. Dadurch bleibt der Ablauf variabel, obwohl das Grundlayout begrenzt ist.
Die Ausstattung kombiniert Kunststofffiguren und Kartonaufsteller. Vier Helden-Miniaturen und ein detailreicher Drache bilden den Kern der 3D-Elemente, während 67 farbige Kartonaufsteller für weitere Gegner und Figuren sorgen. Optisch orientiert sich das Spiel klar an klassischer Fantasy mit deutlichen Konturen und stimmungsvollen Illustrationen. Im Vergleich zu reinen Miniaturen-Spielen wirkt das Material weniger luxuriös, erlaubt aber eine klare Erkennbarkeit auf dem Brett und ein geringeres Gesamtgewicht.
Spielmechanisch handelt es sich um ein kooperatives Abenteuer mit einem menschlichen Spielleiter. Während die Heldenspieler gemeinsam planen, Wege abstimmen und ihre Ressourcen koordinieren, verwaltet Zargon die Monster, Fallen und verborgenen Informationen. Dadurch entsteht ein asymmetrisches Erlebnis, das stark von der Qualität des Spielleiters abhängt. Gruppen, die gerne in Rollen schlüpfen und Geschichten erzählen, profitieren davon, während rein mechanisch orientierte Runden das Abhängigkeitsverhältnis als Nachteil empfinden können.
Die 10 enthaltenen Herausforderungen bilden eine Kampagne aus aufeinanderfolgenden Szenarien. Sie führen Schritt für Schritt in Regeln, Gefahren und Möglichkeiten ein. Positiv ist, dass Neulinge im Bereich Dungeon-Crawler so einen strukturierten Einstieg erhalten. Zugleich ist die Zahl der fertigen Missionen begrenzt. Der Hersteller hebt allerdings hervor, dass sich eigene Abenteuer erstellen lassen, was den Wiederspielwert für kreative Gruppen verlängert. Für Spielrunden, die nur selten den gleichen Titel auf den Tisch bringen, könnten die 10 Quests jedoch bereits ausreichend sein.
Im Marktvergleich positioniert sich HeroQuest zwischen modernen, komplexen Dungeon-Crawlern mit App-Unterstützung und einfacheren Einsteiger-Spielen. Es bietet mehr Atmosphäre und Materialfülle als viele kompakte, schnelle Fantasy-Spiele, bleibt aber deutlich zugänglicher als sehr regellastige Kampagnenspiele mit Dutzenden Stunden Spielzeit. Wer umfangreiche Charakterentwicklung, verzweigte Storylines und hohes taktisches Niveau aus aktuellen Premium-Titeln gewohnt ist, wird HeroQuest eher als klassisch und vergleichsweise schlicht einordnen.
Die Zielgruppe sind in erster Linie Fantasy-affine Spielerinnen und Spieler ab 14 Jahren, die Spaß an kooperativen Brettspielen mit klarer Rollenverteilung haben. Familien mit älteren Jugendlichen können von der Mischung aus Story, Taktik und visueller Darstellung profitieren. Auch nostalgische Spieler, die HeroQuest aus früheren Jahren kennen, erhalten eine moderne Variante mit vertrautem Spielgefühl. Für Gelegenheitsspieler ohne Fantasy-Interesse oder Gruppen, die schnelle, kurze Partien bevorzugen, ist das Produkt hingegen weniger passend, da die Szenarien Zeit, Aufmerksamkeit und eine gewisse Regelbereitschaft erfordern.
Ein weiterer Aspekt ist die Steuerung durch einen menschlichen Spielleiter. Diese Struktur eignet sich für Runden, in denen eine Person Freude daran hat, die Gegenseite zu verkörpern und den Ablauf zu moderieren. Für Gruppen, die lieber vollständig kooperativ gegen ein automatisiertes System antreten oder Solo spielen wollen, ist dieses Format weniger attraktiv. Solo-Varianten sind nicht vorgesehen, und ohne bereitwillige Zargon-Person bleibt das Spiel ungenutzt im Regal.
Insgesamt bietet HeroQuest „Der Aufbruch“ ein bewusst klassisches Dungeon-Erlebnis mit moderner Aufmachung. Die Mischung aus Miniaturen und Kartonaufstellern, das doppelseitige Spielbrett und die Möglichkeit eigener Szenarien sprechen Spieler an, die Wert auf Atmosphäre legen und ihre Runden gerne planen. Einschränkungen ergeben sich vor allem bei der Komplexität und der Abhängigkeit vom Spielleiter, was nicht zu allen Spielgewohnheiten passt.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Mit rund 44 Euro liegt der aktuelle Preis deutlich näher am bisherigen Tiefstpreis als am früheren Spitzenbereich und wirkt im Marktumfeld eher günstig als überteuert. Der Unterschied zwischen Durchschnitts- und Höchstwert zeigt, dass das Produkt in der Vergangenheit teils deutlich teurer angeboten wurde, was für eine gewisse Preisschwankung spricht. Aus Verbrauchersicht ist der jetzige Preis ein eher guter Einstiegszeitpunkt, sofern das Spiel ins eigene Profil passt.
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