Lavazza, Tales of Napoli, Kaffeebohnen, Ideal für Espresso-Kaffeemaschinen, mit Aroma Noten von Kakao und Karamell, Arabica und Robusta, Intensität 9/10, Dunkel Röstgrad, 250 g
Von Laura Bergmann· Verbraucherexpertin & Redaktion
Aktualisiert am 13.01.2026 16:24
· Erstellt am 09.12.2025 13:28
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Kurzbeschreibung
Lavazza Tales of Napoli sind dunkel geröstete Kaffeebohnen aus brasilianischem Arabica und Robusta Conillon mit Intensität 9 von 10. Die Mischung ist auf Espresso-Maschinen ausgelegt und bietet Aromanoten von Kakao, Karamell und geröstetem Getreide. Packungsgröße 250 g, geeignet für alle Bohnenmaschinen und Mühlen, trockene Lagerung empfohlen.
Highlights
- Dunkle Langzeit-Röstung mit Intensität 9/10 für kräftigen Espresso
- Mischung aus brasilianischem Arabica und Robusta Conillon für volleren Körper und Crema
- Aromanoten von Kakao, Karamell und geröstetem Getreide
- Optimiert für Siebträger- und Vollautomaten-Espressomaschinen
- 250‑g-Packung zur besseren Erhaltung der Frische bei normalem Verbrauch
- Geeignet auch für Herdkanne bei entsprechend feinem Mahlgrad
- Trocken zu lagern, um Aromaverlust und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden
Ausführliche Produktanalyse
Lavazza Tales of Napoli richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die einen intensiven, dunklen Espresso mit deutlichen Röstaromen bevorzugen. Die Bohnenmischung kombiniert brasilianische Arabica-Bohnen mit einem Anteil prestigeträchtiger Robusta-Conillon-Bohnen. Daraus ergibt sich eine hohe Intensität von 9 auf einer 10er-Skala sowie ein klarer Fokus auf kräftigem Körper und wenig Säure. Laut Hersteller dominieren Noten von geröstetem Getreide, Kakao und Karamell, was einen eher klassischen, süß-herben Espresso-Stil verspricht.
Die Röstung ist ausdrücklich dunkel und „lange“ ausgeführt. Das wirkt sich sowohl auf den Geschmack als auch auf die Zubereitung aus. Dunkle Röstungen ergeben in der Regel einen volleren Körper, weniger wahrnehmbare Fruchtsäure und eine ausgeprägtere Bitternote. Für Espressomaschinen – ob Siebträger oder Vollautomat – ist das vorteilhaft, wenn ein typischer italienischer Bar-Espresso gewünscht ist, der sich auch in Milchgetränken wie Cappuccino oder Latte macchiato gut durchsetzt. Gerade der Robusta-Anteil sorgt dabei üblicherweise für eine stabile Crema und ein intensiveres Mundgefühl.
Der Hauptnutzen dieser Mischung liegt in ihrer Spezialisierung auf Espresso-Zubereitung. Nutzer mit Bohnenvollautomaten oder Siebträgermaschinen erhalten eine Bohne, die auf kurze, konzentrierte Bezüge ausgelegt ist. Gleichzeitig lässt sich der Kaffee auch in der Herdkanne (Mokka-Kanne) gut verwenden, sofern man den Mahlgrad entsprechend anpasst. Für Filterkaffee, Pour-Over oder French Press ist das Profil zwar grundsätzlich nutzbar, aber geschmacklich weniger differenziert, da dunkle Röstungen in diesen Brühmethoden schnell sehr kräftig und bitter wirken können.
In Bezug auf die Qualität ist zu berücksichtigen, dass es sich um eine Industrieröstung eines etablierten italienischen Herstellers handelt. Der Vorteil: konstante Geschmacksprofile, gute Verfügbarkeit und in der Regel verlässliche Röstqualität. Im Vergleich zu Spezialitätenröstereien fehlen jedoch detaillierte Angaben zu Herkunft, Anbauhöhe oder Aufbereitung der Bohnen. Wer Wert auf maximale Transparenz und Single-Origin-Kaffees legt, findet bei Third-Wave-Röstern oft differenziertere und komplexere Geschmacksprofile, bezahlt dafür aber meist deutlich mehr und erhält meist hellere bis mittlere Röstgrade.
Zielgruppen für Lavazza Tales of Napoli sind vor allem Vieltrinker von Espresso und milchbasierten Getränken, die einen kräftigen, robusten Kaffee mit wenig Experimentierrisiko suchen. Wer bereits andere Lavazza-Mischungen wie Qualità Rossa oder Crema e Gusto kennt und mag, dürfte sich auch hier schnell zurechtfinden. Die 250‑g-Packung ist relativ klein, was gerade für Single-Haushalte oder gelegentliche Espressotrinker sinnvoll ist: Die Bohnen werden nicht zu lange gelagert, was der Frische zugutekommt.
Es gibt aber auch mögliche Schwächen. Dunkle Röstungen verlieren aromatische Feinheiten schneller als hellere Röstungen und können bei falscher Mühleneinstellung leicht überextrahiert und damit sehr bitter wirken. Die fehlenden Kundenbewertungen machen es momentan schwer, eine nutzerbasierte Einschätzung zu Crema-Bildung, Verträglichkeit oder Alltagsperformance zu geben. Zudem spricht der hohe Röstgrad eher Kaffeetrinker an, die Bitternoten mögen; wer fruchtige, florale oder sehr komplexe Aromen sucht, wird hier kaum fündig werden.
Im Marktvergleich liegt Lavazza Tales of Napoli in einem Segment zwischen günstigen Supermarkt-Espressobohnen und höherpreisigen Spezialitätenkaffees. Gegenüber einfachen Hausmarken kann der Markenröster in der Regel mit verlässlicher Qualität und einem definierten Geschmacksprofil punkten. Gegenüber Spezialitätenröstereien hingegen bleibt der Kaffee eher „mainstreamig“, mit Fokus auf Tradition statt auf sensorische Experimente.
Für einige Gruppen ist das Produkt eher ungeeignet: Zum einen für Personen, die empfindlich auf Koffein reagieren, denn der Robusta-Anteil und die Espressozubereitung führen typischerweise zu einem höheren Koffeingehalt in der Tasse. Zum anderen für Einsteiger, die primär Filterkaffee trinken und derzeit noch keinen Vollautomaten oder Siebträger besitzen; sie sind mit einer etwas helleren Allround-Röstung meist besser beraten. Auch Konsumenten, die großen Wert auf Bio-Zertifizierung oder Fair-Trade-Siegel legen, finden bei diesem Produkt keine entsprechenden Hinweise und sollten gegebenenfalls zielgerichtet nach zertifizierten Alternativen suchen.
Insgesamt bietet Lavazza Tales of Napoli einen klar definierten, kräftigen Espresso-Stil im kompakten 250‑g-Format, mit Fokus auf klassische Röstaromen, einfache Handhabung in gängigen Espressomaschinen und einem sensorisch eher traditionellen Profil.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich näher am bisherigen Tiefstpreis als am früher erreichten Höchstniveau und wirkt damit eher günstig als üblich. Die Historie mit einem sehr hohen Durchschnittswert deutet auf starke Preisschwankungen hin. Aus Verbrauchersicht ist der jetzige Kurs ein vergleichsweise guter Einstiegszeitpunkt, sofern keine kurzfristige Sonderaktion in Aussicht steht.
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