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Kurzbeschreibung
Der Turmfalke Dornfelder Lieblich ist ein lieblicher Rotwein aus deutschen Dornfelder-Trauben, abgefüllt im 6er-Karton à 0,75 Liter. Er wird von der Weinkellerei Peter Mertes in Bernkastel-Kues hergestellt. Der Wein enthält zugesetzten Zucker, Kohlensäure, verschiedene Säureregulatoren, Stabilisatoren sowie Antioxidationsmittel und Sulfite. Kundenbewertungen liegen derzeit nicht vor.
Highlights
- Lieblicher Rotwein aus der Rebsorte Dornfelder
- Lieferumfang: 6 Flaschen à 0,75 Liter
- Hersteller: Weinkellerei Peter Mertes KG, Bernkastel-Kues (Deutschland)
- Enthält zugesetzte Saccharose zur Erhöhung der Süße
- Kohlendioxidzusatz für frischer wirkendes Mundgefühl
- Säureregulatoren Weinsäure und Äpfelsäure zur geschmacklichen Stabilisierung
- Stabilisatoren Metaweinsäure und Gummiarabikum zur Haltbarkeits- und Trubkontrolle
- Antioxidationsmittel L‑Ascorbinsäure und Sulfite zum Oxidationsschutz
Ausführliche Produktanalyse
Der Turmfalke Dornfelder Lieblich richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher, die einen süßen, unkomplizierten Rotwein in größerer Menge suchen. Mit sechs Flaschen à 0,75 Liter eignet sich das Set vor allem für Feiern, Vereinsabende oder gesellige Runden, in denen ein süffiger Wein mit niedriger Einstiegshürde gefragt ist. Die Rebsorte Dornfelder ist in Deutschland weit verbreitet und steht typischerweise für farbkräftige, fruchtbetonte Rotweine mit milder Säure – in der lieblichen Ausprägung eher als Dessert- oder Partywein denn als komplexer Speisenbegleiter.
Produziert wird der Wein von der Weinkellerei Peter Mertes KG aus Bernkastel-Kues an der Mosel, einem der größten deutschen Weinabfüller. Die Angabe der Inhaltsstoffe zeigt, dass es sich nicht um einen naturbelassen ausgebauten Wein handelt, sondern um ein technisch klar geführtes Produkt: Neben Trauben werden Saccharose (Zucker), Kohlendioxid, Weinsäure und Äpfelsäure als Säureregulatoren, Metaweinsäure und Gummiarabikum als Stabilisatoren sowie L‑Ascorbinsäure und Sulfite als Antioxidationsmittel eingesetzt. Das ist bei industriell hergestellten Massenweinen nicht ungewöhnlich, unterscheidet ihn aber von einfachen Landweinen oder Bio-Weinen, die teils mit weniger Zusatzstoffen auskommen.
Im praktischen Einsatz punktet der Turmfalke Dornfelder Lieblich vor allem durch seine Zugänglichkeit. Ein lieblicher Rotwein mit spürbarer Restsüße wirkt weich, kaschiert Tannine und ist auch für Menschen geeignet, die sonst eher süße Weißweine oder Schorlen bevorzugen. Typische Situationen sind Geburtstage, Grillabende, unkomplizierte Buffets oder der Einsatz als Basis für Punsch oder Bowle, bei denen die feine Aromatik eines hochwertigen Rotweins weniger wichtig ist als eine harmonische Süße und einfache Trinkbarkeit. Die Kohlensäure kann zudem für eine leichtere, frischere Wahrnehmung sorgen, ähnlich wie bei halbsprudelnden Weinen.
Im Vergleich zu Alternativen auf dem Markt bewegt sich dieser Wein im Segment der günstigen Marken- und Handelsweine, die häufig in Supermärkten oder Online-Shops in Mehrfachpackungen angeboten werden. Hochwertigere Dornfelder aus kleineren Weingütern kommen oft mit detaillierteren Angaben zu Herkunft, Jahrgang und Ausbau, verzichten teilweise auf bestimmte Zusatzstoffe und liegen preislich pro Flasche deutlich höher. Umgekehrt gibt es noch preisaggressivere No-Name-Produkte, die ähnlich konstruiert sind, aber mit noch weniger Transparenz oder Markenbindung einhergehen.
Ein Vorteil des Turmfalke Dornfelder liegt in der klaren Deklaration der Inhaltsstoffe und der etablierten Herkunft aus einer großen deutschen Kellerei. Für Käufer, die einfach nur einen „funktionalen“ süßen Rotwein suchen und keinen Wert auf besondere Komplexität legen, ist die Kombination aus Mengenpaket und bekanntem Markenname pragmatisch. Außerdem ist der Wein – gemessen an der Kategorie – gut planbar einsetzbar: Liebliche Dornfelder werden in der Regel so abgestimmt, dass sie möglichst vielen Geschmäckern gefallen und kaum Ecken und Kanten zeigen.
Dem stehen jedoch einige mögliche Schwächen gegenüber. Die Zusatzstoffe können für Konsumenten, die Wert auf naturbelassenen oder biologisch erzeugten Wein legen, ein Ausschlusskriterium sein. Die Süße kann bei längerer Verkostung schnell sättigen und ist für klassische Menübegleitung – etwa zu herzhaften Fleischgerichten – oft weniger geeignet als ein trockener oder halbtrockener Rotwein. Zudem fehlen Angaben zu Jahrgang, genauer Herkunft innerhalb Deutschlands oder Ausbauart, was auf einen stark standardisierten Massenwein schließen lässt, der weniger Charakter zeigt als Erzeugerabfüllungen aus kleinen Betrieben.
Eher ungeeignet ist dieses Produkt für Weinliebhaberinnen und -liebhaber, die gezielt nach terroirgeprägten, komplexen Rotweinen mit klarer Jahrgangs- und Lagenangabe suchen. Auch für Personen, die empfindlich auf Sulfite reagieren oder Zucker in Getränken reduzieren wollen, ist der Wein nur bedingt empfehlenswert. Wer Wein primär als Genussmittel mit differenziertem Aromenspektrum begreift und bereit ist, entsprechend mehr pro Flasche zu investieren, wird bei alternativen Dornfeldern aus qualitätsorientierten Weingütern besser aufgehoben sein.
Für eine breite Zielgruppe, die einen kalkulierbaren, süßen Rotwein für gesellige Anlässe ohne hohen Anspruch an Komplexität sucht, kann der Turmfalke Dornfelder Lieblich dennoch eine funktionale Option sein. Entscheidend ist, die eigene Erwartungshaltung klar einzuordnen: Es handelt sich nicht um einen Feinschmeckerwein, sondern um ein industriell hergestelltes Massenprodukt mit Fokus auf Süße, Trinkigkeit und Preis.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich näher am bisherigen Tiefstpreis als am historischen Höchststand und wirkt damit im Moment eher günstig als durchschnittlich. Die Daten deuten auf eine starke Preisspanne in der Vergangenheit hin, was auf Schwankungen statt auf dauerhaft stabile Preise schließen lässt. In dieser Konstellation kann der derzeitige Kurs als vergleichsweise guter Einstiegszeitpunkt betrachtet werden, sofern kein großer Rabatt zu erwarten ist.
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