Makeblock mBot 2 Programmierbarer Roboter für Kinder, AI Roboter Spielzeug mit WiFi Fernbedienung, mit Scratch und Python Kompatibles, Intelligent STEM Bausatz Geschenk für Kinder ab 8 Jahren
Von Laura Bergmann· Verbraucherexpertin & Redaktion
Aktualisiert am 13.01.2026 08:20
· Erstellt am 15.12.2025 16:45
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Kurzbeschreibung
Der Makeblock mBot 2 ist ein programmierbarer Lernroboter für Kinder ab etwa 8 Jahren. Er kombiniert einen fahrbaren Roboter mit Sensoren, WLAN-Anbindung und einer kindgerechten Programmierumgebung auf Basis von Scratch; fortgeschrittene Nutzer können auch Python verwenden. Ziel ist es, spielerisch Grundlagen von Informatik, Robotik und Elektronik zu vermitteln und schulnahe STEM-Inhalte zu Hause oder im Unterricht umzusetzen.
Highlights
- Programmierbarer Lernroboter mit fahrbarem Chassis, Motoren und Sensoren
- Scratch-basierte Blockprogrammierung für Einsteiger, Python-Unterstützung für Fortgeschrittene
- WLAN-Funktion zur drahtlosen Programmierung und Fernsteuerung
- Konzipiert als STEM-/MINT-Bausatz für Kinder ab etwa 8 Jahren und Schulklassen
- Bausatzprinzip mit mechanischem Aufbau zur Vermittlung technischer Grundprinzipien
- Geeignet für Unterricht und Zuhause zur Einführung in Robotik, Informatik und Elektronik
- Abhängig von Makeblock-Software und Lernmaterialien für vollen Funktionsumfang
Ausführliche Produktanalyse
Der Makeblock mBot 2 ist ein programmierbarer Bildungsroboter, der speziell für Kinder im späten Grundschul- und frühen Sekundarstufenalter entwickelt wurde. Im Zentrum steht ein fahrbares Chassis mit Motoren, Sensoren und einem zentralen Controller, der sich drahtlos ansteuern und programmieren lässt. Das System soll Kindern einen praktischen Einstieg in Informatik, Robotik und naturwissenschaftlich-technische Themen geben, ohne dass Vorkenntnisse zwingend erforderlich sind.
Die Programmierung erfolgt primär über eine Scratch-basierte Blockoberfläche. Diese ermöglicht es, Steuerbefehle wie Fahren, Drehen, Linienfolgen oder Hinderniserkennung per Drag-and-Drop zusammenzuklicken. Für Schulen und ambitionierte Nutzer ist außerdem Python-Unterstützung vorgesehen, was einen fließenden Übergang von visueller zur textbasierten Programmierung ermöglicht. Damit deckt der mBot 2 eine relativ breite Lernkurve ab – von den ersten Programmierexperimenten bis zu komplexeren Projekten.
Die integrierte WLAN-Funktion eröffnet zusätzliche Einsatzmöglichkeiten. Kinder können den Roboter nicht nur direkt programmieren, sondern auch aus der Distanz steuern oder ihn in einfache vernetzte Szenarien einbinden, je nachdem, welche Softwareumgebung und Apps Makeblock bereitstellt. Gerade im Unterricht können so mehrere Roboter gleichzeitig verwaltet werden, was Gruppenarbeiten und Unterrichtseinheiten zu Themen wie Algorithmen, Sensorik oder Datenübertragung unterstützt.
Der Bausatz-Charakter hat einen zusätzlichen pädagogischen Effekt. Kinder schrauben und stecken den Roboter zumindest teilweise selbst zusammen und lernen dabei, wie Motoren, Räder, Sensoren und Steuerplatine zusammenspielen. Im Vergleich zu vollständig vormontierten Spielzeugrobotern vermittelt der mBot 2 so eher ein Verständnis von Technikaufbau und Mechanik. Für Eltern und Lehrkräfte kann dies ein Argument sein, wenn Wert auf ein „MINT-Baukasten“-Prinzip gelegt wird.
Im Marktvergleich bewegt sich der mBot 2 zwischen einfachen Einstiegsrobotern, die nur blockbasiert programmierbar sind, und komplexeren Systemen wie LEGO Education oder frei programmierbaren Mikrocontroller-Plattformen. Er bietet mehr Struktur und Lernmaterial als sehr günstige Einsteiger-Sets, ist aber tendenziell weniger offen und erweiterbar als Bastellösungen auf Basis von Arduino oder Micro:bit, die stärker auf fortgeschrittene Tüftler zielen. Die Scratch-und-Python-Kombination ist dabei ein praxisnaher Kompromiss für Schule und Familie.
Ein Vorteil des Systems ist die klare Zielgruppe: Kinder ab rund 8 Jahren, die im Unterricht oder zu Hause an erste Programmier- und Robotikaufgaben herangeführt werden sollen. Die grafische Oberfläche senkt die Einstiegshürde, während die Python-Unterstützung dafür sorgt, dass der Roboter nicht so schnell „zu einfach“ wird. Für Lehrkräfte kann die plattformübergreifende Nutzung (abhängig von der vorhandenen Software) hilfreich sein, um bestehende Curricula mit einem physischen Roboter zu ergänzen.
Mögliche Schwachpunkte ergeben sich vor allem aus der Abhängigkeit von der Makeblock-Software und der konkreten Ausstattung im Lieferumfang. Ohne gut gepflegte Apps, regelmäßige Updates und ausreichend didaktische Materialien verliert ein Lernroboter schnell an Attraktivität. Zudem kann der Umfang des Sets je nach Version variieren, etwa was Sensoren, Zubehörteile oder Bauanleitungen betrifft. Ohne Kundenbewertungen lassen sich Aspekte wie Verarbeitungsqualität, Stabilität der Verbindung oder tatsächliche Alltagstauglichkeit aktuell nicht aus Nutzersicht beurteilen.
Der mBot 2 ist eher ungeeignet für Kinder unter etwa 8 Jahren, da sowohl der Aufbau als auch die Programmierung eine gewisse Konzentrationsspanne und Lesekompetenz voraussetzen. Auch für Jugendliche mit bereits fortgeschrittenen Programmierkenntnissen oder starkem Maker-Interesse könnte das System auf Dauer zu limitiert wirken, weil hochgradig individuelle Hardware-Erweiterungen und tiefgehende Systemeingriffe bei offeneren Bastelplattformen meist besser möglich sind.
Für Technik-affine Familien, Grundschulen und untere Sekundarstufen, die ein strukturiertes, pädagogisch orientiertes Robotiksystem suchen, ist der mBot 2 dennoch eine interessante Option. Er verbindet anschauliche Robotik mit praxisnahen Programmierkonzepten und bietet – zumindest auf dem Papier – einen didaktisch durchdachten Weg von grafischen Bausteinen zu „echtem“ Code.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich näher am bisherigen Tiefstwert als am Durchschnitt und bewegt sich im Bereich von rund 70 Euro. Im Verhältnis zu früheren deutlich höheren Preisen wirkt das Angebot derzeit eher günstig. Die starke Spanne zwischen historischem Tief- und Höchstpreis deutet auf schwankende Preisentwicklungen hin. Für preisbewusste Käufer erscheint der jetzige Zeitpunkt daher eher vorteilhaft als abwartend.
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