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Kurzbeschreibung
Das Corsair HS80 RGB Wireless ist ein kabelloses Gaming-Headset für PC, Mac, PS5 und PS4 mit 2,4‑GHz-Verbindung, 50‑mm‑Neodym-Treibern und Dolby Atmos-Unterstützung am PC. Ein omnidirektionales Mikrofon in Broadcast-Qualität, Memory-Schaum-Ohrpolster, schwebender Bügel sowie iCUE-Software zur Klang- und RGB-Anpassung sollen Komfort und Anpassbarkeit für unterschiedliche Spiel- und Nutzungsszenarien bieten.
Highlights
- Kabelloser 2,4‑GHz-Betrieb über USB-Empfänger für PC, Mac, PS5 und PS4
- 50‑mm‑Neodym-Treiber mit erweitertem Frequenzbereich von 20 Hz bis 40 kHz
- Dolby-Atmos-Unterstützung am PC für virtuellen 3D-Raumklang
- Omnidirektionales Mikrofon mit 100 Hz–10 kHz Frequenzgang für klare Sprachübertragung
- Bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit, Laden und Betrieb per 1,8‑m‑USB-Kabel möglich
- Schwebendes Bügeldesign mit Memory-Schaum-Ohrpolstern für druckarmen Tragekomfort
- Aluminiumverstärkte Konstruktion für erhöhte Robustheit
- iCUE-Software-Unterstützung für Equalizer, Mikrofon-Settings und RGB-Beleuchtungssteuerung
Ausführliche Produktanalyse
Das Corsair HS80 RGB Wireless positioniert sich als vielseitiges Gaming-Headset für PC- und Konsolenspieler, die Wert auf kabellosen Betrieb und räumlichen Klang legen. Es funkt im 2,4‑GHz-Band über einen USB-Empfänger und kann zusätzlich per USB-Kabel betrieben werden. Mit einem angegebenen Frequenzbereich von 20 Hz bis 40 kHz richtet sich das Headset klar an Nutzer, die mehr als nur einfachen Standard-Sound erwarten – zumindest auf dem Papier.
Die 50‑mm‑Neodym-Treiber sind speziell abgestimmt und sollen ein detailliertes Klangbild bieten. In der Praxis bedeutet das bei vergleichbaren Modellen häufig eine betonte Darstellung von Geräuschen wie Schritten, Nachladegeräuschen und Umgebungsdetails, was besonders in kompetitiven Shootern hilfreich ist. Der hohe maximale Schalldruckpegel von 116 dB zeigt, dass ausreichend Lautstärkereserven vorhanden sind, was für laute Umgebungen oder Nutzer mit leiser Spieleabmischung relevant sein kann. Gleichzeitig ist verantwortungsvolles Hören wichtig, um das Gehör nicht zu belasten.
Ein Kernmerkmal ist die Dolby-Atmos-Unterstützung am PC. Damit wird aus dem Stereosignal ein virtueller 3D-Raumklang errechnet, der Gegnerortung und Raumgefühl verbessern kann. Im Vergleich zu reinen Stereo-Headsets ohne virtuelle Surround-Lösungen ergibt sich hier in vielen Spielen eine präzisere Richtungswahrnehmung. Allerdings hängt der Nutzen stark von der individuellen Wahrnehmung und der Spielunterstützung ab; nicht jeder Nutzer empfindet virtuellen Surround als deutliche Verbesserung.
Beim Mikrofon setzt Corsair auf ein omnidirektionales Modell in „Broadcast-Qualität“. Die technischen Daten – Frequenzgang von 100 Hz bis 10 kHz und eine Empfindlichkeit von -40 dB – deuten auf eine klare Sprachübertragung hin, die für Voice-Chat, Streaming und Online-Meetings vollkommen ausreichend sein sollte. Dass es omnidirektional arbeitet, bedeutet, dass es Umgebungsschall eher mit aufnimmt als reine Nierenmikrofone. Gut für eine natürliche Stimmabbildung, weniger ideal in lauten Umgebungen mit vielen Störgeräuschen.
Beim Tragekomfort setzt das HS80 auf ein schwebendes Bügeldesign ohne harte Druckpunkte und Ohrpolster aus Memory-Schaum. In dieser Klasse ist das ein verbreiteter Ansatz; viele Nutzer empfinden solche Kopfbänder als angenehmer bei längeren Sessions. Mit rund 367 g ist das Headset allerdings nicht besonders leicht. Für Anwender, die sehr empfindlich auf Gewicht reagieren oder häufig über viele Stunden am Stück spielen, lohnt sich ein genauer Blick: Schlankere Modelle mit geringerem Gewicht können langfristig weniger Nackenbelastung bedeuten.
Die Akkulaufzeit wird mit bis zu 20 Stunden angegeben, was im Mittelfeld aktueller Wireless-Gaming-Headsets liegt. Für mehrere Gaming-Abende ohne Zwischenladen reicht das meist aus, Power-User, die täglich sehr lange spielen, müssen aber regelmäßiger nachladen als bei Modellen mit deutlich längerer Laufzeit. Das 1,8‑m‑USB-Kabel ermöglicht immerhin Laden während der Nutzung am PC.
Ein Vorteil des HS80 ist die Multiplattform-Fähigkeit: Es unterstützt PC, Mac, PS5 und PS4. Für Haushalte mit mehreren Systemen oder Nutzer, die zwischen PC und Konsole wechseln, erspart das zusätzliche Headsets. Gleichzeitig gibt es Einschränkungen: Dolby Atmos steht nur auf dem PC zur Verfügung, Konsolen profitieren „nur“ von der Stereo- bzw. der Headset-eigenen Klangabstimmung. Wer primär auf der Konsole spielt, erhält also keinen vollen Zugriff auf alle Klangfunktionen.
Die iCUE-Software ist ein weiterer Differenzierungsfaktor. Darüber lassen sich Equalizer, Mikrofonparameter und die RGB-Beleuchtung anpassen. Für viele Nutzer ist das praktisch, weil Profile für verschiedene Spiele, Musik oder Filme angelegt werden können. Wer allerdings keine zusätzliche Software installieren möchte oder ein „Plug-and-Play“-Gerät bevorzugt, wird die Abhängigkeit von iCUE zur Feineinstellung eher als Nachteil betrachten.
Im Marktvergleich konkurriert das Corsair HS80 RGB Wireless mit anderen kabellosen Headsets von Herstellern wie SteelSeries, Logitech oder HyperX, die ähnliche Funktionen wie 2,4‑GHz-Funk, Surround-Simulation und Software-Equalizer bieten. Das HS80 punktet vor allem mit Atmos-Unterstützung, dem schwebenden Bügel und der Integration ins Corsair-Ökosystem. Andere Modelle bieten teils längere Akkulaufzeiten, geringeres Gewicht oder Bluetooth-Zusatzfunktionen, die hier fehlen.
Eher ungeeignet ist das HS80 für Nutzer, die ein besonders leichtes oder sehr mobiles Headset suchen, das sich etwa per Bluetooth bequem mit Smartphone oder Tablet koppeln lässt – diese Funktion wird nicht geboten. Auch audiophile Hörer, die auf eine möglichst neutrale, musikzentrierte Abstimmung und offene Bauweise setzen, werden in dieser geschlossenen, gaming-fokussierten Lösung meist nicht ihre Prioritäten wiederfinden. Für reine Büroarbeit ohne Gaming-Fokus gibt es ebenfalls leichtere, dezenter gestaltete Alternativen ohne RGB-Beleuchtung.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich näher am bisherigen Tiefstwert als am Durchschnitt, was auf ein sehr günstiges Angebot hindeutet. Im Vergleich zur üblichen Preisspanne wirkt der Momentpreis eher außergewöhnlich niedrig als normal. Die historisch große Spannbreite spricht für teils starke Schwankungen. Aus Verbrauchersicht ist dies ein eher guter Zeitpunkt für einen Kauf, sofern keine kurzfristigen Preisfehler auszuschließen sind.
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