Neues Google Discover Update 2026: Diese 7 Stellschrauben bringen dir Traffic
Google Discover 2026: Warum sich die Spielregeln für News geändert haben
Google hat im Februar 2026 ein eigenes Discover Core Update ausgerollt – und damit die Sichtbarkeit von News-Inhalten spürbar neu gewichtet. Für Publisher wird Discover damit weniger Glücksspiel und mehr Qualitätsprüfung. Wer weiterhin regelmäßig im Feed der Nutzer erscheinen will, muss Inhalte stärker auf Relevanz, Tiefe und Nutzererlebnis ausrichten.
Die folgenden sieben Stellschrauben zeigen, worauf es jetzt wirklich ankommt.
1. Lokale Relevanz: Inhalte mit erkennbarem Kontext
Google priorisiert Inhalte, die klar zum Umfeld der Nutzer passen. Statt globaler Einheits-News rücken Artikel in den Fokus, die regional, kulturell oder sprachlich verankert sind.
Für deutschsprachige Publisher bedeutet das: Texte sollten erkennbar aus dem DACH-Raum stammen. Konkrete Orte, Preise in Euro, lokale Beispiele oder deutsche Marktbesonderheiten helfen Discover, Inhalte präziser einzuordnen.
Ein Artikel wie „Was das neue Google Discover Update für deutsche News-Seiten bedeutet“ sendet deutlich stärkere Relevanzsignale als eine generische Update-Zusammenfassung.
2. Weg vom Clickbait – hin zu eingelösten Versprechen
Übertriebene Überschriften verlieren weiter an Sichtbarkeit. Discover reagiert zunehmend sensibel auf Titel, die große Erwartungen wecken, diese im Text aber nicht einlösen.
Erfolgreicher sind Headlines, die klar sagen, was den Leser erwartet, und trotzdem neugierig machen. Zahlen, Thesen oder Ankündigungen sollten im Artikel nachvollziehbar beantwortet werden.
Statt „Dieses Update zerstört deinen Traffic“ funktioniert besser: „Neues Discover Update: Was sich für News-Publisher wirklich ändert“.
3. In-Depth statt Kurzmeldung
Discover bevorzugt Inhalte mit Substanz. Reine Agenturmeldungen oder sehr kurze News ohne Einordnung verlieren schneller an Reichweite.
Gut performen Artikel, die erklären, einordnen und bewerten: Was ist passiert? Warum ist das relevant? Welche Folgen hat das für Publisher, Nutzer oder eine Branche?
Eigene Beobachtungen, kleine Datenpunkte, Screenshots oder konkrete Beispiele erhöhen den wahrgenommenen Mehrwert – und damit die Chancen auf nachhaltige Sichtbarkeit.
4. Bilder als zentraler Klickfaktor
Discover ist ein visuelles Format. Bild und Überschrift entscheiden innerhalb von Sekunden, ob ein Artikel angeklickt wird.
Google empfiehlt große, hochwertige Bilder mit mindestens 1200 Pixel Breite. Generische Stockfotos, Logos oder Textgrafiken funktionieren deutlich schlechter.
Stärker wirken reale Szenen, kontextnahe Screenshots oder eigene Visuals, die das Thema unmittelbar transportieren. Wichtig ist zudem eine saubere technische Einbindung, damit Discover das Bild überhaupt großflächig anzeigen kann.
5. Mobile Speed und Page Experience
Die Mehrheit der Discover-Nutzer kommt mobil – und reagiert sensibel auf langsame oder instabile Seiten.
Besonders relevant sind ein schneller Largest Contentful Paint, ein stabiler Seitenaufbau ohne Layout-Sprünge sowie eine reaktionsschnelle Interaktion ohne überladenes JavaScript.
Je reibungsloser der erste Eindruck, desto länger bleiben Nutzer im Artikel – ein klares Qualitätssignal für Discover.
6. Engagement bewusst fördern
Discover bewertet nicht nur den Klick, sondern auch das Verhalten danach. Verweildauer, Scrolltiefe und wiederkehrende Besuche spielen eine wichtige Rolle.
Ein starker Einstieg, klare Zwischenüberschriften und gut strukturierte Absätze helfen, Leser im Text zu halten. Interne Verlinkungen zu passenden Themen verlängern die Session und stärken thematische Zusammenhänge.
7. Themenfokus und Autorität aufbauen
Seiten, die klar für bestimmte Themen stehen, haben es in Discover leichter. Wer wahllos über alles schreibt, baut weniger Vertrauen auf.
Erfolgreiche Publisher setzen auf Themencluster, veröffentlichen regelmäßig zu ihren Kerngebieten und aktualisieren bestehende Inhalte. Autorenprofile, transparente Quellen und nachvollziehbare Einschätzungen stärken zusätzlich die Glaubwürdigkeit.
Fazit: Discover-Traffic ist kein Zufall mehr
Das Discover Update 2026 zeigt deutlich, wohin die Reise geht: Qualität, Relevanz, Nutzerfokus und saubere Technik schlagen lauten Clickbait und schnelle Massenmeldungen.
Wer an diesen sieben Stellschrauben arbeitet – lokale Einordnung, ehrliche Headlines, In-Depth-Content, starke Bilder, mobile Performance, aktives Engagement und klaren Themenfokus – kann Google Discover als stabilen und planbaren Traffic-Kanal für News aufbauen.