Logitech G Pro X SE Kabelgebundenes Gaming Headset mit Mikrofon: Abnehmbares Mikrofon, DTS Headphone:X 7.1, inkl. USB DAC, für PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS5, PS4 - Schwarz
Von Alexander Elgert· Produktanalyst & Redaktion
Aktualisiert am 12.01.2026 23:33
· Erstellt am 16.12.2025 10:15
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Kurzbeschreibung
Das Logitech G Pro X SE ist ein kabelgebundenes Gaming-Headset mit abnehmbarem Mikrofon, externer USB-Soundkarte und virtuellem DTS Headphone:X 7.1 Surround Sound. 50‑mm-Treiber, Stahl-Aluminium-Bügel und Memory-Schaum-Ohrpolster zielen auf ambitionierte Spieler. Es ist für PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4 und PS5 nutzbar, wobei der volle Funktionsumfang (Blue VO!CE, 7.1) nur am PC mit Logitech G HUB zur Verfügung steht.
Highlights
- Kabelgebundenes Gaming-Headset mit 3,5-mm-Anschluss und externer USB-Soundkarte für PC
- Pro-G 50-mm-Treiber für detaillierte Spielgeräusche und klare Stereo- bzw. Surround-Abbildung
- DTS Headphone:X 7.1 Virtual Surround Sound am PC über Logitech G HUB
- Abnehmbares Mikrofon mit Blue VO!CE-Technologie und konfigurierbaren Stimmfiltern
- Kopfbandkonstruktion aus Stahl und Aluminium für erhöhte Stabilität
- Ohrpolster mit Memory-Schaum, wahlweise Kunstleder oder Velours, für anpassbaren Komfort
- Kompatibilität mit PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4 und PS5 (erweiterte Funktionen nur am PC)
- EQ-Profile von E-Sport-Profis per Software abrufbar zur schnellen Klanganpassung
Ausführliche Produktanalyse
Das Logitech G Pro X SE richtet sich an Spielerinnen und Spieler, die eine klare Sprachübertragung und präzise Ortung von Spielgeräuschen suchen. Die Kombination aus kabelgebundenem Anschluss, abnehmbarem Mikrofon und externer USB-Soundkarte spricht vor allem Nutzer an, die Wert auf planbare, reproduzierbare Klangqualität am PC legen, etwa für kompetitive Titel oder Voice-Chat in hoher Verständlichkeit.
Kern des Headsets sind die Pro-G-Treiber mit 50 Millimetern Durchmesser. In der Praxis bedeutet diese Größe in der Regel einen soliden Frequenzumfang mit kräftigen Bässen, ohne dass Mitten und Höhen vollständig überlagert werden. In Verbindung mit der DTS Headphone:X 7.1-Technologie wird eine virtuelle Raumklangbühne aufgebaut, die in Spielen beispielsweise Schritte, Schüsse oder Umgebungsgeräusche räumlich zuordnen soll. Dieser virtuelle Surround-Eindruck hängt stark vom persönlichen Hörempfinden ab: Viele Nutzer empfinden 7.1 in Headsets als Vorteil für taktische Spiele, andere bevorzugen ein gutes Stereo-Setup, weil es natürlicher klingt.
Beim Mikrofon setzt Logitech auf die Blue VO!CE-Technologie, die über die mitgelieferte USB-Soundkarte und die G HUB Software am PC aktiviert wird. Hier lassen sich Filter wie Kompression, Rauschunterdrückung und Equalizer in Echtzeit auf die Stimme anwenden. Für den Voice-Chat und Streaming-Situationen kann dies zu einer deutlich saubereren, präsenteren Sprachübertragung führen als einfache Standardmikrofone. Der Umstand, dass das Mikrofon abnehmbar ist, erhöht die Flexibilität: Das Headset kann so auch als reiner Kopfhörer genutzt oder sicher transportiert werden, ohne dass ein Mikrofonarm im Weg ist.
In Bezug auf den Tragekomfort nutzt das G Pro X SE Ohrpolster mit Memory-Schaum, wahlweise in Kunstleder- oder Velours-Ausführung. Kunstleder sorgt in der Regel für bessere Abschirmung gegenüber Umgebungsgeräuschen, kann aber bei langen Sessions wärmer werden. Velours ist meist atmungsaktiver, schirmt dafür etwas weniger ab. Der Kopfbügel mit Stahl- und Aluminiumanteilen zielt auf Langlebigkeit und strukturelle Stabilität. Für viele Nutzer ist genau diese Kombination aus relativ robustem Rahmen und weichen Polstern ein Kompromiss zwischen Komfort und Haltbarkeit, jedoch kann der Anpressdruck je nach Kopfform als straff empfunden werden.
Im Marktvergleich bewegt sich das Logitech G Pro X SE in einem Segment, in dem es zahlreiche Alternativen von Herstellern wie HyperX, Razer oder SteelSeries gibt. Viele konkurrenzfähige Modelle bieten ebenfalls 7.1- oder vergleichbare Surround-Technologien und teils auch USB-Soundkarten. Das G Pro X hebt sich vor allem durch die Blue VO!CE-Integration und die esports-orientierten EQ-Profile hervor, während andere Modelle häufiger auf zusätzliche Komfort-Features wie kabellose Verbindungen oder besonders leichte Bauweisen setzen. Wer gezielt nach einer Funklösung sucht, findet im gleichen Preisbereich andere Optionen, muss dort aber unter Umständen auf die spezielle Logitech-Softwareintegration verzichten.
Die mitgelieferte USB-Soundkarte ist vor allem für PC-Nutzer interessant, da sie eine kontrollierbare Klangbasis und Zugriff auf die erweiterten Funktionen wie die EQ-Profile von E-Sport-Profis ermöglicht. Auf Konsolen kann das Headset zwar genutzt werden, meist jedoch nur über analoge Anschlüsse ohne die volle Software-Unterstützung. Nutzer, die überwiegend an Xbox oder PlayStation spielen, haben daher keinen direkten Nutzen aus Teilen der Softwarefunktionen, profitieren aber weiterhin von den Treibern und dem Mikrofon an sich.
Ein weiterer Aspekt ist die Kabelgebundenheit. Für kompetitives Gaming wird ein Kabel oft aufgrund der niedrigen Latenz geschätzt, gleichzeitig bedeutet es eingeschränkte Bewegungsfreiheit und mehr Kabelmanagement auf dem Schreibtisch. Wer häufig zwischen Geräten wechselt oder das Headset auch mobil nutzen möchte, muss mit dem festen Kabelbetrieb leben und gegebenenfalls Adapter einplanen.
Eher ungeeignet ist das Logitech G Pro X SE für Anwender, die primär Wert auf kabellosen Komfort, besonders geringes Gewicht oder minimalistische Setups ohne zusätzliche Software legen. Auch Nutzer, die ihre Kopfhörer vorrangig für Musik in HiFi-Qualität einsetzen wollen, finden im reinen Audiosektor oft besser abgestimmte HiFi-Kopfhörer mit offener Bauweise, die eine natürlichere Klangbühne bieten. Für reinen Konsolengebrauch ohne PC wirkt zudem ein Headset, dessen wichtigste Zusatzfunktionen an eine Windows-Software gekoppelt sind, weniger attraktiv.
Insgesamt positioniert sich das G Pro X SE damit klar als Headset für ambitionierte PC-Gamer, Streamer und E-Sport-orientierte Spieler, die gezielt von Softwareprofilen, einstellbarer Stimmaufbereitung und der Kombination aus robustem Aufbau und anpassbarem Tragekomfort profitieren möchten. Wer mit diesen Schwerpunkten übereinstimmt und bereit ist, sich mit der Softwarekonfiguration auseinanderzusetzen, erhält ein Headset, das auf planbare, kompetitive Nutzung ausgelegt ist, während Nutzer mit anderen Prioritäten an spezialisierteren Alternativen besser aufgehoben sind.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis liegt deutlich näher am bisherigen Tiefstwert als am Durchschnittspreis von rund 16 Euro und weit entfernt vom früheren Spitzenbereich um etwa 36 Euro. Damit wirkt das Headset aktuell ausgesprochen günstig, eher wie ein Ausreißer nach unten als ein normaler Marktpreis. Die Preishistorie zeigt stärkere Schwankungen, sodass dieses Niveau eher Ausnahmecharakter hat. Für preisbewusste Käufer erscheint der momentane Zeitpunkt daher als günstig für einen Kauf.
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