Homematic IP Access Point 2 + 2X Heizkörperthermostat – Basic, Smart Home, digitaler Thermostat Heizung, Steuerung per App, Alexa, Google Home, einfache Installation, Energie sparen
Von Laura Bergmann· Verbraucherexpertin & Redaktion
Aktualisiert am 12.01.2026 15:58
· Erstellt am 06.01.2026 11:43
Beim Kauf entstehen dir keine Mehrkosten (Affiliate-Link).
Kurzbeschreibung
Der Homematic IP Access Point 2 mit zwei Heizkörperthermostaten Basic ist ein Einstiegsset für die digitale Heizungssteuerung per App, Alexa oder Google Home. Es verbindet klassische Heizkörperventile mit dem Homematic-IP-Funksystem und erlaubt zeit- und raumabhängige Temperaturprofile. Das Set richtet sich an Nutzer, die ohne aufwendige Verkabelung einzelne Räume oder eine Wohnung smarter und potenziell energieeffizienter beheizen möchten.
Highlights
- Funkbasierte Heizungssteuerung über Homematic IP Access Point 2 und Cloud-Anbindung
- Zwei Heizkörperthermostate Basic zur Montage direkt auf gängigen Heizkörperventilen
- Steuerung und Programmierung von Heizprofilen per Homematic IP App
- Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Home integriert
- Individuelle Zeitprogramme und Temperaturprofile pro Raum einstellbar
- Optionale Einbindung weiterer Homematic-IP-Geräte wie Fensterkontakte oder Raumthermostate
- Fernzugriff auf das System bei bestehender Internetverbindung
- Erweiterbares System für zusätzliche Räume und Komponenten
Ausführliche Produktanalyse
Der Homematic IP Access Point 2 mit zwei Heizkörperthermostaten Basic ist ein typisches Einsteigerpaket für ein funkbasiertes Smart-Home-Heizungssystem. Herzstück ist der Access Point, der die Verbindung zwischen den Thermostaten und der Homematic IP Cloud herstellt. Über diese Cloud-Anbindung erfolgt die Steuerung komfortabel per Smartphone-App sowie über Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Home. Damit eignet sich das Set vor allem für Nutzer, die ihre Heizkörper ohne Eingriff in die Heizungsanlage digital regeln möchten.
Die beiden beiliegenden Heizkörperthermostate Basic ersetzen herkömmliche mechanische oder einfache elektronische Thermostate. Sie werden direkt auf das Ventil montiert, typischerweise ohne Eingriff durch einen Installateur, sofern die Ventilanschlüsse kompatibel sind. In der App lassen sich für jeden Thermostat individuelle Heizprofile anlegen, etwa abgesenkte Temperaturen bei Abwesenheit oder nachts und Komforttemperaturen zu den üblichen Nutzungszeiten. Auf diese Weise kann der Energieverbrauch gezielter gesteuert werden, was insbesondere in Wohnungen mit regelmäßigem Tagesablauf interessant ist.
Ein praktischer Vorteil des Systems liegt in der zentralen Bedienung. Anwender können die aktuelle Temperatur und Zielwerte pro Raum einsehen und ändern, ohne jeden Heizkörper einzeln ansteuern zu müssen. Über Geofencing-Funktionen (sofern in der App angeboten und aktiviert) ist zudem eine automatische Absenkung möglich, wenn alle Bewohner das Haus verlassen. In Verbindung mit weiteren Homematic-IP-Komponenten wie Fensterkontakten kann das System beim Lüften automatisch die Heizleistung reduzieren, um unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.
Im Vergleich zu anderen Smart-Home-Heizungslösungen, etwa von tado°, Bosch oder AVM Fritz!DECT, positioniert sich Homematic IP traditionell eher technisch orientiert und funktionsreich, mit einem breiten Ökosystem an Zusatzmodulen. Die hier enthaltenen „Basic“-Thermostate verzichten meist auf besonders große Displays oder erweiterte Komfortfunktionen direkt am Gerät und setzen stärker auf die App-Steuerung. Während andere Hersteller teils auf Abo-Modelle oder Cloud-Dienste mit Zusatzfunktionen setzen, ist Homematic IP im Kern auf eine dauerhafte, cloudbasierte Nutzung ohne laufende Grundgebühren ausgelegt, dafür aber abhängig von der Verfügbarkeit des Onlinedienstes.
Die Zielgruppe dieses Sets sind in erster Linie Mieter und Eigentümer, die ohne großen Installationsaufwand starten möchten. Zwei Thermostate reichen für kleinere Wohnungen oder zum Test in wichtigen Räumen wie Wohnzimmer und Schlafzimmer. Für größere Wohnungen oder Häuser kann das System modular erweitert werden, indem zusätzliche Thermostate und Sensoren eingebunden werden. Nutzer, die Wert auf Integration in bestehende Smart-Home-Systeme legen, profitieren von der Unterstützung gängiger Sprachassistenten; tiefergehende Automationen setzen allerdings in der Regel die Nutzung der Homematic-IP-Plattform voraus.
Zu den Stärken des Sets zählen die einfache Montage, die App-basierte Bedienung und die Möglichkeit, später weitere Homematic-IP-Komponenten hinzuzufügen. Die Funklösung benötigt keine zusätzliche Steuerleitung zur Heizung, was sie für Bestandsbauten attraktiv macht. Auch der Ansatz, Raumtemperaturen genauer zu planen und Absenkzeiten konsequent umzusetzen, kann helfen, Heizkosten zu senken – vorausgesetzt, die Profile werden sinnvoll eingestellt und regelmäßig an den tatsächlichen Alltag angepasst.
Es gibt jedoch auch Einschränkungen. Die Abhängigkeit von der Cloud und einer stabilen Internetverbindung kann für Nutzer problematisch sein, die ihre Haustechnik ausschließlich lokal ohne externe Server betreiben wollen. Außerdem sind die Basic-Thermostate in der Regel funktional auf das Wesentliche reduziert und bieten weniger Komfort direkt am Gerät als höherwertige Modelle, etwa in Bezug auf Display, Haptik oder zusätzliche Sensorik. In Altbauten mit sehr alten oder ungewöhnlichen Ventilen kann zudem die mechanische Kompatibilität ein Thema sein, hier können Adapter notwendig werden.
Eher ungeeignet ist dieses Set für Anwender, die ihr komplettes Haus in einem Schritt mit einer komplexen, lokal gesteuerten Gebäudeautomation ausstatten möchten oder die bereits ein anderes, nicht kompatibles System im Einsatz haben. Auch wer eine feingranulare Heizungsregelung über die zentrale Heizungsanlage, die Fußbodenheizung oder witterungsgeführte Regler anstrebt, benötigt unter Umständen andere Komponenten als nur Heizkörperthermostate. Für solche Szenarien sind spezialisierte Lösungen oder ein vollständiges Smart-Home-System mit lokaler Steuerzentrale oft besser geeignet.
Preisverlauf
Trend-Analyse
Der aktuelle Preis von rund 80 Euro liegt deutlich unter dem bisherigen Durchschnitt und nahe am bekannten Tiefstpreisniveau dieses Sets. Damit wirkt das Angebot derzeit eher günstig als normal. Da keine starken Ausreißer nach oben oder unten erkennbar sind, deutet vieles auf ein stabil günstiges Preisfenster hin. Für preisbewusste Käufer ist der Zeitpunkt daher plausibel, um zuzuschlagen, sofern das System zur eigenen Smart-Home-Strategie passt.
ℹ️ Was bedeutet der Deal Score?
Unser Deal Score bewertet automatisch Preisverlauf, Rabattstärke, Bewertungen
und historische Tiefpreise. Je höher der Score (0–10), desto wahrscheinlicher
handelt es sich um ein wirklich gutes Angebot. Ein Score über 7
deutet auf einen besonders attraktiven Deal hin. Mehr zum Deal Score