When the Going Was Good (Penguin Modern Classics)

Von Laura Bergmann · Verbraucherexpertin & Redaktion
Aktualisiert am 12.01.2026 15:48 · Erstellt am 19.12.2025 09:08
When the Going Was Good (Penguin Modern Classics)
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Zuletzt geprüft: 12.01.2026 15:48
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Kurzbeschreibung

„When the Going Was Good“ fasst Evelyn Waughs wichtigste Reiseberichte aus den Jahren 1929 bis 1935 in einem Band der Penguin Modern Classics zusammen. Das Buch schildert Kreuzfahrten im Mittelmeer, Reisen nach Ostafrika, in den Kongo, nach Guyana und Brasilien sowie zwei Aufenthalte in Äthiopien. Es verbindet historische Beobachtungen mit literarischer Reportage und zeigt die Entstehungsbedingungen mehrerer Waugh-Romane.

Highlights

  • - Sammelband mit vier Reiseberichten Evelyn Waughs aus den Jahren 1929 bis 1935
  • - Schauplätze: Mittelmeerraum, Aden, Sansibar, Kenia, Kongo, Guyana, Brasilien und Äthiopien
  • - Originalsprache Englisch, literarische Prosa im Stil der Zwischenkriegszeit
  • - Historische Reportagen zu Krönung Haile Selassies und Krieg zwischen Abessinien und Italien
  • - Enge Verbindung zu Waugh-Romanen wie „Scoop“ und „Black Mischief“ als ideenhistorischer Hintergrund
  • - Penguin-Modern-Classics-Ausgabe, passend für Sammler klassischer englischer Literatur
  • - Fokus auf Beobachtung, Ironie und Zeitkolorit statt auf praktischen Reiseinformationen

Ausführliche Produktanalyse

„When the Going Was Good (Penguin Modern Classics)“ bündelt vier Reisebücher Evelyn Waughs, die zwischen 1929 und 1935 entstanden sind. Der Band dokumentiert eine Phase intensiver Reisetätigkeit, in der Waugh verschiedene Kontinente bereiste und seine Eindrücke zu literarisch geformten Reportagen verdichtete. Inhaltlich begleitet man ihn auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt, auf der Bahnstrecke von Dschibuti nach Abessinien zur Krönung Haile Selassies, durch Aden, Sansibar, Kenia und den Kongo, später nach Guyana und Brasilien sowie erneut nach Addis Abeba, wo er 1935 über den Krieg zwischen Abessinien und Italien berichtet. Der Nutzen für Leserinnen und Leser liegt vor allem in der Verbindung aus Zeitdokument und Literatur. Waugh beschreibt politische und gesellschaftliche Situationen in Afrika und Südamerika aus der Perspektive eines britischen Beobachters der Zwischenkriegszeit. Dadurch entsteht ein historischer Blick auf Kolonialstrukturen, Mission und frühe Medienberichterstattung, der sich von heutigen Reisebüchern deutlich unterscheidet. Wer sich für die Entstehungszusammenhänge seiner Romane wie „Scoop“ oder „Black Mischief“ interessiert, findet in diesen Reiseberichten zahlreiche Motive und Figurenkonstellationen vorgeprägt. Sprachlich ist der Band klar im Kanon der Penguin Modern Classics verortet: Die Texte gelten als literarisch anspruchsvoll, zugleich zugänglich, sofern man mit englischsprachiger Prosa des frühen 20. Jahrhunderts vertraut ist. Waugh arbeitet mit pointiertem Humor, ironischen Seitenhieben und einem genauen Blick für skurrile Details. Der Ton kann dabei gleichzeitig unterhaltsam und distanziert sein; er bleibt Beobachter, nicht Teilnehmer der beschriebenen Lebenswelten. Für geübte Leserinnen und Leser englischer Literatur sind diese stilistischen Eigenheiten ein Gewinn, für Einsteiger kann die Ironie gelegentlich erklärungsbedürftig wirken. Inhaltlich ist zu berücksichtigen, dass Waugh aus einer klar britisch-imperialen Perspektive schreibt. Viele Passagen spiegeln die damaligen Wertvorstellungen und enthalten Sichtweisen auf andere Kulturen, die aus heutiger Sicht problematisch oder einseitig wirken können. Wer historische Texte vor allem unter dem Aspekt der Gegenwartskompatibilität liest, könnte an bestimmten Stellen Anstoß nehmen. Gleichzeitig macht gerade diese Perspektive den Band zu einer Quelle dafür, wie europäische Reisende und Reporter die Welt in der Zwischenkriegszeit wahrnahmen. Im Vergleich zu modernen Reiseerzählungen oder aktuellen Reportagebänden bietet „When the Going Was Good“ weniger praktische Information und deutlich mehr literarische Inszenierung. Neuere Titel arbeiten häufig mit starken Selbstreflexionsanteilen, politischer Einordnung und multiperspektivischen Stimmen. Waughs Texte sind stärker von seiner individuellen Stimme geprägt und nehmen selten ausdrücklich andere Sichtweisen auf. Wer vor allem Reiseratgeber-ähnliche Informationen oder aktuelle Hintergrundanalysen sucht, ist mit zeitgenössischen Reportagesammlungen besser bedient. Zielgruppen sind vor allem Leserinnen und Leser, die sich für englischsprachige Klassik, Reise- und Kriegsberichterstattung der Zwischenkriegszeit sowie die Vorgeschichte von Waughs Romanen interessieren. Literatur- und Geschichtsstudenten, aber auch Sammler der Penguin Modern Classics, erhalten einen kompakten Zugang zu sonst verstreut veröffentlichten Texten. Für Bildungszwecke kann der Band als Quelle für kolonialismuskritische Lektüren dienen, da er Anschauungsmaterial für damalige Diskurse liefert. Eher ungeeignet ist das Buch für Personen, die leichte Urlaubslektüre mit aktuellem Reisebezug suchen, oder die ausschließlich an modernen, inklusiven Perspektiven interessiert sind. Auch Leserinnen und Leser mit geringer Erfahrung im Lesen englischer Originaltexte könnten sich an Sprachstil und historischen Anspielungen abarbeiten. Hinzu kommt, dass bislang keine Kundenrezensionen vorliegen, sodass es noch keine breitere, nutzergestützte Einschätzung zur Ausgabequalität, zum Satzbild oder zur Übersichtsstruktur gibt. Als Penguin-Modern-Classics-Ausgabe ist davon auszugehen, dass die Textgrundlage sorgfältig ediert wurde und das Buch sich gut in bestehende Sammlungen klassischer englischer Literatur einfügt. Wer sich bewusst für historische Reiseprosa interessiert und bereit ist, den zeitgebundenen Blick mitzudenken und kritisch zu lesen, erhält ein kompaktes Dokument einer Epoche, „als das Reisen noch gut war“ – im Sinne von unreguliert, privilegiert und aus heutiger Sicht oft einseitig, aber literarisch prägnant dokumentiert.

Preisverlauf

Preisdiagramm

Trend-Analyse

Der aktuelle Preis liegt deutlich näher am bisherigen Höchstwert als am dokumentierten Tiefststand und damit eher am oberen Ende des bisherigen Spektrums. Angesichts dieser Lage wirkt das Angebot derzeit nicht besonders günstig, sondern eher hoch angesetzt. Die Spanne zwischen Tief- und Höchstpreis deutet auf deutliche Schwankungen hin, was für ein Sammler- oder Nischenprodukt typisch sein kann. Aus Verbrauchersicht spricht dies eher dafür, mit dem Kauf zu warten, bis sich ein niedrigeres Preisniveau ergibt.

Technische Produktdaten

  • EAN: 9780140182538
  • Hersteller: Penguin
  • ASIN: 0140182535
  • Kategorie: Bücher

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