Pebblebee Halo vorgestellt: Tracker mit 130-dB-Alarm und Notfall-Standortfreigabe startet bei Amazon
📅 07.04.2026

Pebblebee Halo vorgestellt: Tracker mit 130-dB-Alarm und Notfall-Standortfreigabe startet bei Amazon

Bluetooth-Tracker kennt man bisher vor allem als Schlüssel-Finder. Der neue Pebblebee Halo geht deutlich weiter: Das Gerät kombiniert klassische Item-Tracking-Funktionen mit einem integrierten persönlichen Sicherheitsalarm. Damit soll der Tracker nicht nur verlorene Gegenstände finden, sondern im Notfall aktiv Hilfe organisieren.

Tracker wird zum Sicherheitsgerät

Der Halo wurde laut Hersteller speziell für persönliche Sicherheit entwickelt. Wird das Gerät auseinandergezogen, aktiviert es sofort eine extrem laute 130-Dezibel-Sirene sowie eine 150-Lumen-Stroboskop-LED. Gleichzeitig kann das Gerät automatisch den Standort des Nutzers an vorher definierte Kontakte senden. (The Verge)

Die Idee dahinter: Aufmerksamkeit erzeugen, mögliche Angreifer abschrecken und gleichzeitig vertrauenswürdige Personen über die Situation informieren.

Live-Standortfreigabe für Notfälle

Über die App lassen sich bis zu fünf Kontakte als sogenannter „Safety Circle“ hinterlegen. Wird der Alarm ausgelöst, erhalten diese eine Nachricht mit einem Link zum aktuellen Standort. Optional kann auch eine kontinuierliche Live-Standortfreigabe aktiviert werden. (Pebblebee)

Der Tracker funktioniert gleichzeitig als klassischer Gegenstandsfinder und nutzt dafür die großen Ortungsnetzwerke von Apple und Google. Damit können verlorene Geräte über Millionen kompatibler Smartphones wiedergefunden werden. (Pebblebee)

Preis und Starttermin

Der Pebblebee Halo kostet laut Hersteller 59,99 US-Dollar. Der Verkauf startet zunächst direkt über die Hersteller-Website. Ein Start auf Amazon ist für den 20. April 2026 geplant – zunächst für den US-Markt. (Business Wire)

Beim Kauf ist ein Jahr des optionalen Dienstes „Alert Live“ enthalten. Danach kostet die Live-Standortfreigabe rund 24,99 Dollar pro Jahr. (The Verge)

Ein neuer Trend bei Trackern

Der Halo zeigt eine interessante Entwicklung im Markt für Bluetooth-Tracker. Während Geräte wie AirTag vor allem verlorene Gegenstände finden sollen, versuchen Hersteller zunehmend, zusätzliche Sicherheitsfunktionen zu integrieren.

Tracker werden damit immer mehr zu persönlichen Sicherheits-Gadgets – eine Entwicklung, die auch durch Diskussionen über Stalking-Risiken bei Ortungsgeräten beschleunigt wurde.

Ob sich diese neue Geräteklasse durchsetzt, dürfte davon abhängen, wie gut solche Funktionen im Alltag funktionieren – und ob Nutzer bereit sind, für zusätzliche Sicherheitsfeatures ein Abo zu bezahlen.

Laura Bergmann
Verbraucherexpertin & Redaktion
Laura übersetzt technische Daten in klare, verständliche Texte und bewertet Nutzwert & Alltagstauglichkeit.